Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend deutliche Verluste

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PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Börsen in Mittel- und Osteuropa sind am Mittwoch mehrheitlich klar tiefer aus dem Handel gegangen, wobei das konjunkturelle Highlight des Tages erst nach dem Handelsschluss stattfinden wird. Dann wird die US-Notenbank Federal Reserve nach ihrer zweitägigen Zinssitzung ihre Ergebnisse veröffentlichen.

An der Warschauer Börse ging der polnische Leitindex Wig-20 <PL9999999375> mit Verlusten von 2,14 Prozent bei 1939,01 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Wig schloss mit Abgaben von 1,97 Prozent bei 57 924,26 Zählern.

Im Fokus standen nach vorläufigen Viertquartalszahlen 2020 die Papiere des Energiekonzerns Tauron <PLTAURN00011>, die um 3,42 Prozent fielen. Unter den weiteren Werten sackten die Papiere des Amazon-Rivalen <US0231351067> Allegro deutlich ab. Sie verloren 6,08 Prozent. Ebenfalls sehr schwach waren LPP mit minus 6,15 Prozent und CCC mit minus 4,72 Prozent.

An der Budapester Börse ging es für den ungarischen Leitindex Bux <XC0009655090> um 1,73 Prozent auf 43 504,47 Punkte nach unten. Die größten Kursverluste unter den schwer gewichteten Titeln verzeichneten OTP-Bank mit minus 2,13 Prozent.

In Prag dagegen schloss der tschechische Leitindex PX <XC0009698371> 0,38 Prozent höher bei 1082,14 Punkten. Als Stütze erwiesen sich insbesondere Kursgewinne bei den Aktien von Stock, die um 2,63 Prozent in die Höhe schnellten. Ebenfalls gefragt waren die CEZ-Aktien <CZ0005112300>, die um 0,74 Prozent anzogen.

In Moskau wiederum fiel der RTS-Index <RU000A0JPEB3> am Mittwoch stark. Er sank um 3,81 Prozent auf 1.493,66 Punkte.