Aktien New York: US-Börsen etwas schwächer - Dow-Rekordhoch bleibt in Reichweite

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NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Freitag moderat nachgegeben. Das Rekordhoch des Dow Jones Industrial <US2605661048> aus dem Monat Mai bei knapp 35 092 Punkten bleibt aber in Reichweite.

Rund zwei Stunden vor dem Handelsschluss sank der Dow Jones um 0,40 Prozent auf 34 846,06 Punkte, womit im Wochenverlauf aktuell ein kleines Minus von 0,1 Prozent zu Buche steht.

Für den marktbreiten S&P 500 <US78378X1072> ging es am Freitag um 0,30 Prozent auf 4346,76 Punkte leicht abwärts. Der technologielastige Nasdaq 100 <US6311011026> gab 0,26 Prozent ab auf 14 755,69 Zähler. Diese beiden Indizes hatten zuletzt in dieser Woche Bestmarken erklommen.

Analysten beurteilen den generellen Aufwärtstrend an den Märkten als intakt. Denn die Furcht vor einer schärferen Geldpolitik in den USA angesichts der dort zuletzt deutlich gestiegenen Inflation hat spürbar nachgelassen. Dafür sorgte einmal mehr der US-Notenbankvorsitzende Jerome Powell, der am Mittwoch erneut betont hatte, dass der starke Anstieg der Verbraucherpreise aus Sicht der Fed nur vorübergehender Natur sei.

Derweil steht der Chipriese Intel <US4581401001> womöglich vor der größten Übernahme seiner Geschichte: Laut dem "Wall Street Journal" wird derzeit den Kauf des Halbleiterherstellers Global Foundries ausgelotet. Die Aktie gab nach anfänglichen Gewinnen zuletzt um 0,6 Prozent nach.

Ein solcher Deal wäre positiv für Intel und in mehrfacher Hinsicht sinnvoll, erwartet Analyst Timothy Arcuri von der Schweizer Großbank UBS. Er würde die Ambitionen des Halbleiterkonzerns in der Auftragsfertigung vorantreiben. Zudem sei Global Foundries regional breit aufgestellt und arbeite in puncto Förderung der Halbleiterfertigung eng mit der US-Regierung zusammen.

Die Papiere des Corona-Impfstoffproduzenten Moderna <US60770K1079> schnellten an der Nasdaq um 7,7 Prozent nach oben und waren damit Spitzenwert im Nasdaq 100. Sie ersetzen ab dem 21. Juli im S&P 500 die Anteilsscheine des Biotechunternehmens Alexion Pharmaceuticals <US0153511094>, das vor der Übernahme durch den Konzern Astrazeneca <GB0009895292> steht.

Um 2,5 Prozent legten zudem die Aktien von State Street <US8574771031> zu und profitierten an der NYSE von den besser als erwartet ausgefallenen Zahlen des Finanzdienstleisters zum zweiten Quartal.

Der zweitgrößte US-Autobauer Ford <US3453708600> rückte nach einem Rückruf in den Fokus. Er ruft weltweit knapp 775 000 SUV vom Typ Explorer aufgrund erhöhter Unfallgefahren zurück. Gewarnt wird vor Mängeln an Achse und Radaufhängung, die zu erheblich verringerter Steuerkontrolle führen könnten. Die Aktien von Ford büßten 2,0 Prozent ein.

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