Aktien New York: Dow stabil nach verlustreicher Vorwoche

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NEW YORK (dpa-AFX) - Nach einer schwachen Vorwoche haben sich die Kurse an der Wall Street am Montag etwas stabilisiert. Der Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> legte um 0,42 Prozent zu auf 34 754 Punkte. Börsianern zufolge ist der Dow nach zuletzt fünf schwachen Handelstagen und dem Rückfall auf den tiefsten Stand seit fast zwei Monaten nun reif für eine zumindest vorübergehende Erholung.

Der breiter gefasste S&P 500 <US78378X1072> lag zuletzt mit 0,05 Prozent auf 4456 Punkte moderat im Minus. Für den technologielastigen Nasdaq 100 <US6311011026> ging es hingegen um 0,25 Prozent auf 15 402 Punkte abwärts. Beobachter begründeten die verhaltenen Bewegungen mit einem Mangel an Impulsen. Auch am US-Anleihenmarkt tat sich zum Wochenauftakt kaum etwas.

Unterstützung erhielten die Börsenbarometer von den Rohstoffaktien, die teils stark zulegten. Sie profitierten von steigenden Preisen für Öl, Gas und Industriemetalle. So kletterte der Erdgaspreis um fast sechs Prozent auf den höchsten Stand seit Anfang 2014. Die Aktien der Ölkonzerne Chevron <US1667641005>, Exxon Mobile und ConocoPhilips stiegen um bis zu 7 Prozent. Die Papiere des Ölfeldausrüsters Schlumberger <AN8068571086> legten um 5 Prozent zu.

Angesichts einer dünnen Konjunkturagenda zum Wochenauftakt liegt der Fokus der Investoren bereits auf den am Dienstag anstehenden Verbraucherpreisen. Diese gelten als wichtiges Kriterium für die Geldpolitik der US-Währungshüter, die sich in der kommenden Woche zum nächsten Zinsentscheid treffen. Dieser wird mit Spannung erwartet, denn die Notenbank Fed hatte zuletzt signalisiert, ihr Anleihekaufprogramm zurückzufahren.

Die Papiere des Aluminiumproduzenten Alcoa <US0138171014> erreichten zwischenzeitlich den höchsten Stand seit Mai 2018. Der Preis für das Leichtmetall stieg zunächst auf das höchste Niveau seit 13 Jahren, drehte dann jedoch ins Minus.

Thema an den Börsen bleibt derweil die Regulierungsoffensive Chinas. Laut einem Bericht der "Financial Times" will die chinesische Regierung in einer weiteren Machtdemonstration den Zahlungsdienst Alipay zerschlagen, der eine Tochter des Internet-Giganten Ant Group ist, einer Beteiligung des Tech-Konzerns Alibaba. Die in New York gelisteten Alibaba-Aktien <US01609W1027> reagierten darauf mit einem Abschlag von gut einem Prozent.

Für Bewegung sorgte außerdem eine Wiederaufnahme der Bewertung von Internet-Großkonzernen durch die US-Bank Goldman Sachs. Deren Experte Eric Sheridan startete unter anderem die Bewertung von Alphabet <US02079K3059>, Facebook <US30303M1027>, Amazon <US0231351067> und Uber <US90353T1007> mit Kaufempfehlungen. Profitieren konnten davon jedoch nur die Kurse der Google-Holding Alphabet und von Uber. Sheridans Verkaufsempfehlungen sind Twitter und Airbnb <US0090661010>, die jeweils um rund drei Prozent nachgaben.

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