Aktien New York: Dow bröckelt ab - Sorge um Spannungen mit China

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NEW YORK (dpa-AFX) - Nach einem freundlichen Handelsauftakt ist die Wall Street am Donnerstag ins Minus gerutscht. Grund dafür seien Befürchtungen über zunehmende Spannungen zwischen China und dem Westen, hieß es. Die Aktien an der Technologiebörse Nasdaq verzeichneten hingegen eine festere Tendenz.

Der Dow Jones Industrial <US2605661048> stieg zunächst auf ein weiteres Rekordhoch von 31 543 Punkten. Zuletzt notierte der US-Leitindex aber 0,35 Prozent tiefer bei 31 327,35 Zählern. Der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> lag zuletzt 0,12 Prozent im Minus bei 3905,11 Punkten. Der Nasdaq 100 <US6311011026> gewann 0,42 Prozent auf 13 712,08 Zähler.

In einem ersten Telefonat des neuen US-Präsidenten Joe Biden mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping kritisierte Biden "Pekings zwangsweise und unfaire wirtschaftliche Praktiken, die Repression in Hongkong, Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang und zunehmend herausfordernde Aktionen in der Region, einschließlich gegenüber Taiwan". Zudem belastete die Nachricht, dass der Rundfunksender BBC World News aus China verbannt wurde.

Unter den Einzelwerten fielen die Aktien von Pepsico <US7134481081> mit einem Verlust von 1,4 Prozent auf. Der Brausehersteller hatte über seine Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Quartal berichtet. Besser erging es den Aktien von Kraft Heinz <US50076Q1067>, die um 5,3 Prozent anzogen. Der Ketchupkonzern hatte im vierten Quartal die Erwartungen übertroffen.

Beim Fahrdienstvermittler Uber <US90353T1007> hingegen ging es nach vorgelegten Quartalszahlen um 1,5 Prozent abwärts. Eindeutig besser war das Feedback der Anleger beim Online-Spielespezialisten Zynga <US98986T1088>, dessen Papiere um 7,6 Prozent vorrückten. Nach unerwartet gut ausgefallenen Zahlen des Lautsprecher-Spezialisten Sonos <US83570H1086>, sprangen dessen Aktien um fast 16 Prozent auf ein Rekordhoch.

Die Aktien von Bumble starteten fulminant an der US-Technologiebörse Nasdaq. In einem trägen Gesamtmarkt notierten die Papiere des Betreibers der Online-Dating-Plattformen Bumble und Badoo zuletzt bei knapp 75 US-Dollar und damit rund 75 Prozent über dem Ausgabepreis von 43 Dollar.