Aktien New York: Corona-Sorgen belasten die Kurse - Abschläge aber reduziert

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NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen konnten sich am Donnerstag der weltweiten Marktschwäche nicht entziehen. Der Dow Jones Industrial <US2605661048> konnte sein frühes Minus von etwa eineinhalb Prozent aber deutlich eindämmen, zuletzt betrug es 0,87 Prozent auf 34 379,47 Punkte. Als Belastung machten Experten anhaltende Sorgen um die weltweite Konjunkturerholung aus, die zuvor schon in Europa und Asien für teils größere Verluste verantwortlich gemacht wurden.

Auch die anderen wichtigen New Yorker Indizes konnten ihr Minus reduzieren, eine Fortsetzung der jüngsten Rekordrally blieb ihnen damit aber verwehrt. Der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> fiel um 0,78 Prozent auf 4324,05 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 <US6311011026> konnte seinen Abschlag am deutlichsten reduzieren, nach 1,7 Prozent im Tief sank er zuletzt nur noch um 0,42 Prozent auf 14 747,77 Punkte.

Anleger befürchten derzeit weltweit wegen der besonders ansteckenden Delta-Variante, dass die wieder steigenden Corona-Infektionszahlen zu einer Gefahr für die konjunkturelle Erholung werden. Zudem legte die Erholung des US-Arbeitsmarkts in der vergangenen Woche eine Pause ein. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war etwas gestiegen.

Im Dow waren es einige Aktien aus defensiven Sektoren wie etwa Gesundheit oder Einzelhandel, die sich relativ wacker schlugen. Die Papiere des Pharmakonzerns Amgen <US0311621009> und der Supermarktkette Walmart <US9311421039> bewegten sich zuletzt knapp über ihrem Vortagesniveau.

Auf der anderen Seite tauchten vor allem Banken mit größeren Verlusten auf, allen voran Goldman Sachs <US38141G1040> mit einem Abschlag von 2,7 Prozent. So fielen die Renditen am Anleihenmarkt zuletzt deutlich. Die Rendite der zehnjährigen US-Anleihen steht neuerdings unter der Marke von 1,3 Prozent auf einem Fünfmonatstief.

Nach zuletzt starkem Lauf scheuten die Aktien von Apple <US0378331005> einen Angriff auf den bisherigen 145-Dollar-Rekord. Nach einem Plus von fast 18 Prozent seit Anfang Juni büßten sie am Donnerstag zuletzt ein halbes Prozent ein.

Bei den Aktien chinesischer Konzerne mit US-Börsennotiz ging der jüngste Kursrutsch ungebrochen weiter, nachdem Chinas Regierung am Vortag für diese eine deutlich schärfere Kontrolle angekündigt hatte. Die Aktien des erst frisch in New York notierten Fahrdienstvermittlers Didi <US23292E1082> sackten um 4,5 Prozent ab. Dem folgten Alibaba um 3,6 Prozent nach unten.

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