Aktien New York Ausblick: Zäher Wochenstart nach Rekordrally

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NEW YORK (dpa-AFX) - Nach der jüngsten Rekordjagd zeichnet sich an der Wall Street ein ruhiger Wochenbeginn ab. Den Dow Jones Industrial <US2605661048> taxiert der Broker IG gut eine Stunde vor dem Börsenstart 0,2 Prozent schwächer auf 34 120 Punkte. In vier Wochen war der US-Leitindex zuletzt um fast 5 Prozent von Rekord zu Rekord gerannt und hatte bei 34 256 Punkten am Freitag seinen zwischenzeitlichen Höchststand erreicht.

Den Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 sieht IG wieder knapp unter der Marke von 14 000 Punkten. Er zog nach einer Korrekturphase seit Mitte Februar erst in der Vorwoche auf Rekordniveau nach. Dabei war er aber binnen vier Wochen zuletzt gar um gut 9 Prozent nach oben geschossen.

In der gerade angelaufenen Berichtssaison können sich die Anleger von Coca-Cola <US1912161007> über vorbörsliche Kursgewinne von gut einem Prozent freuen. Der weltgrößte Getränkehersteller leidet zwar weiter unter der Corona-Pandemie, verbuchte aber zuletzt wieder steigende Erlöse. "Wir sind ermutigt von den geschäftlichen Fortschritten, besonders in Märkten, wo die Verfügbarkeit von Impfmitteln zunimmt", sagte Coca-Cola-Chef James Quincey. Papiere des Konkurrenten Pepsi gaben etwas nach.

Deutlich nach oben schossen Papiere des englischen Fußballclubs Manchester United mit zeitweise über 11 Prozent. Zwölf europäische Top-Clubs, darunter auch die Red Devils, wollen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine europäische Superliga gründen, wie in der Nacht bekannt wurde. Geplant ist eine Superliga mit 20 Vereinen, fünf sollen dabei über einen Qualifikations-Mechanismus dazustoßen. Den Gründungsvereinen sollen zunächst 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. In Europa jagten die Anleger bereits den Aktien von Juventus Turin hinterher.

Auch Gamestop und Harley-Davidson legten massiv zu. Beim durch spektakuläre Aktienturbulenzen bekannten Videospielhändler nimmt der Chef Ende Juli seinen Hut. Beim Motorradbauer lief das Geschäft zuletzt wieder rund. Zudem will man rechtlich gegen höhere EU-Zölle vorgehen.