Aktien New York Ausblick: Verluste - Ölpreisrally, Berichtssaison beginnt

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NEW YORK (dpa-AFX) - An den US-Börsen zeichnet sich am Montag ein mäßiger Auftakt ab. Damit würden sie dem Trend an den europäischen Aktienmärkten folgen. Dies- wie jenseits des Atlantiks treibt die Sorge die Anleger um, dass die anhaltende Ölpreisrally zu Energieengpässen führen und die globale Wirtschaftserholung von der Corona-Pandemie abwürgen könnte. Zudem läuft die Quartalsberichtssaison in den Vereinigten Staaten in dieser Woche mit Geschäftszahlen unter anderem von den Banken JPMorgan <US46625H1005>, Bank of America <US0605051046>, Morgan Stanley <US6174464486>, Citigroup <US1729674242> und Goldman Sachs <US38141G1040> an.

Der Broker IG taxierte den Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn 0,05 Prozent im Minus bei 34 729 Punkten. Den Nasdaq 100 <US6311011026> sah IG 0,51 Prozent schwächer bei 14 745 Punkten. Nach einem widersprüchlichen US-Arbeitsmarktbericht hatte der Dow am Freitag fast unverändert geschlossen, während der technologielastige Auswahlindex um rund ein halbes Prozent gesunken war.

Die Aktien der Ölkonzerne profitierten zu Wochenbeginn naturgemäß davon, dass die anhaltende Ölpreisrally die Notierungen für den wichtigen Rohstoff auf neue mehrjährige Höchststände trieb: Chevron <US1667641005> und Exxon Mobil verteuerten sich bereits vorbörslich zwischen ein und anderthalb Prozent.

Beim Pharmariesen Merck & Co <US58933Y1055> konnten sich die Aktionäre über ein Plus von rund 1,3 Prozent freuen. Merck und Partner Ridgeback wollen ihr Corona-Medikament in den USA mit einer Notfallzulassung schnell zum Einsatz bringen. Die Unternehmen haben nach eigenen Angaben einen entsprechenden Antrag für ihr Medikament Molnupiravir bei der US-Gesundheitsbehörde FDA eingereicht.

Dagegen büßten die Anteilsscheine von Southwest Airlines <US8447411088> fast dreieinhalb Prozent ein, nachdem die Fluggesellschaft am Wochenende wegen schlechten Wetters und Personalengpässen 1800 Flüge hatte streichen müssen - das entsprach mindestens 30 Prozent aller geplanten Flüge der Airline.

Für Hasbro <US4180561072> ging es um knapp 1,7 Prozent bergab. Die Titel des Spielzeugherstellers litten offenbar unter einem Bericht des "Wall Street Journal", wonach Unternehmenschef Brian Goldner aus gesundheitlichen Gründen ab sofort eine Auszeit nimmt. Dass Aktionäre von Robinhood <US7707001027> Papiere des Onlinebrokers platzieren könnten und Kryptowährungen zunehmend reguliert werden, ließ diese ähnlich deutlich sinken.

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