Aktien New York Ausblick: Geschäftszahlen von Apple und Amazon belasten

·Lesedauer: 2 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Anleger an den US-Aktienmärkten dürften sich am Freitag nach enttäuschenden Quartalsberichten von Apple und Amazon erst einmal zurückhalten. Der Broker IG taxierte den Dow Jones <US2605661048> rund eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn mit 0,1 Prozent im Minus bei 35 700 Punkten. Damit deutet sich für den US-Leitindex ein magerer Wochengewinn von rund 0,1 Prozent an. Der technologielastige Nasdaq 100 <US6311011026> wurde am Freitag zuletzt mit einem Rückgang von rund 0,8 Prozent erwartet.

Auch Apple <US0378331005> ist vom globalen Chip-Mangel eingeholt worden. Trotz deutlicher Zuwächse verfehlte der iPhone-Konzern im vergangenen Quartal noch optimistischere Prognosen von Experten. Die Engpässe in der Lieferkette und Corona-Ausfälle in der Produktion hätten den Umsatz um rund sechs Milliarden Dollar gedrückt, sagte Konzernchef Tim Cook. Im laufenden Vierteljahr werde der negative Effekt noch höher ausfallen, hieß es.

Die Aktie sank im vorbörslichen Handel zuletzt um 3,5 Prozent. Sollte es im regulären Handel einen ähnlichen Abschlag geben, könnte Apple die Position als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen verlieren. Gemessen am Schlusskurs vom Donnertag war Apple an der Börse rund 2,5 Billionen Dollar wert, dicht gefolgt von Microsoft <US5949181045> mit 2,435 Billionen Dollar.

Der weltgrößte Online-Händler Amazon <US0231351067> verdiente im dritten Quartal deutlich weniger und warnte angesichts von Lieferproblemen vor weiteren hohen Kosten. Beim Ausblick für das laufende Vierteljahr dämpfte Amazon die Markterwartungen erheblich. Die Aktie reagierte vorbörslich mit einem Kursverlust von 4,5 Prozent.

Die Aktien von Chevron <US1667641005> und ExxonMobil <US30231G1022> gewannen nach unerwartet guten Zahlen der beiden Ölmultis vorbörslich jeweils rund 1,6 Prozent. Beide profitieren von der jüngsten Ölpreisrally.

Dagegen sackten die Papiere von Starbucks <US8552441094> vorbörslich um mehr als 6 Prozent ab. Bei der weltgrößten Café-Kette florieren die Geschäfte - nicht jedoch im wichtigen Auslandsmarkt China. Eine neue Corona-Welle in China sorgte dort erneut für Lockdowns.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.