Aktien Frankfurt Schluss: US-Börsen drücken Dax unter 14 000 Punkte

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch seine Vortagesverluste ausgeweitet. Nach einem Rekordhoch im Dax zum Wochenstart bei knapp unter 14 170 Punkte sank der deutsche Leitindex nun wieder unter die Marke von 14 000 Punkten. Auslöser waren die US-Börsen, die nach weiteren Höchstständen zum Handelsstart an der Wall Street den Rückwärtsgang einlegten.

Letztlich beendete der deutsche Leitindex den Tag mit minus 0,56 Prozent auf 13 932,97 Punkte. Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Werte gab um 0,38 Prozent auf 32 132,82 Punkte nach.

Börsianer begründeten das Abdrehen der US-Börsen ins Minus und im Gefolge auch das europäischer Börsen mit "zahmen" US-Inflationsdaten. Sie ließen Sorge darüber aufkommen, dass das kurzfristige Wirtschaftswachstum schwach bleibe.

Die Unsicherheit wachse, wann das in die hohen Aktienkurse eingepreiste Szenario einer sich dynamisch erholenden Wirtschaft nach der Pandemie tatsächlich Realität wird", sagte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Die Gefahr der Coronavirus-Mutationen könne nur durch eine Verlängerung der Lockdowns gebannt werden und damit verdunkele sich das Licht am Ende des Tunnels mit jedem Tag. "Der Tunnel ist länger als nach den Impfstoff-Erfolgen Ende vergangenen Jahres erhofft."