Aktien Frankfurt Schluss: Evergrande-Sorgen verhageln Dax 40 das Debüt

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die sich zuspitzende Krise beim chinesischen Immobilienkonzern Evergrande hat den seit diesem Montag auf 40 Werte aufgestockten Dax <DE0008469008> zum Wochenauftakt schwer belastet. Der deutsche Leitindex rutschte zeitweise bis nahe an die runde Marke von 15 000 Zählern ab auf ein Tief seit Mitte Mai. Er schloss 2,31 Prozent tiefer auf 15 132,06 Punkten. Der von 60 auf 50 Werte reduzierte MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Börsenwerte ging mit einem Minus von 1,40 Prozent auf 34 799,59 Punkten aus dem Handel.

Die China-Risiken bei gleichzeitiger Kaufzurückhaltung vor den geldpolitischen Signalen der US-Notenbank in dieser Woche ergaben am Aktienmarkt eine toxische Mischung. Seit dem Dax-Rekord im August mit über 16 000 Punkten nimmt am Markt der Konjunkturpessimismus zu.

An der Aufnahme der zehn Mitglieder in den neuen Dax 40 habe es wohl kaum gelegen, dass der Markt der 15 000er-Marke am Montag gefährlich nahe gekommen sei, erläuterte Analyst Konstantin Oldenburger vom Handelshaus CMC Markets. Stattdessen hätten die Anleger seit Wochen ein Ventil gesucht, um Druck aus dem Kessel zu lassen - und in den Turbulenzen um den chinesischen Immobilien-Giganten Evergrande dieses nun scheinbar gefunden.

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