Aktien Frankfurt Schluss: China- und Gassorgen verhageln Wochenauftakt

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach mehreren Handelstagen mit Gewinnen in Folge hat der deutsche Aktienmarkt einen schwächeren Start in die neue Woche hingelegt. Sorgen um mögliche neue Corona-Einschränkungen in China und einen drohenden dauerhaften Gasstopp aus Russland sorgten für Belastung. Der Dax <DE0008469008> schloss am Montag mit einem Minus von 1,40 Prozent bei 12 832,44 Punkten, nachdem er in der Vorwoche um rund anderthalb Prozent gestiegen war. Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Unternehmen fiel am Montag um 2,30 Prozent auf 25 695,53 Punkte.

Das Risiko weiterer Corona-Beschränkungen in China verschärfe wieder die Sorgen über die globalen Wirtschaftsaussichten, hieß es am Markt. Die Zahl der Neuinfektionen erreichte dort den Angaben zufolge den höchsten Stand seit Ende Mai.

Zudem fließt vorerst kein russisches Gas mehr durch die Pipeline Nord Stream 1 nach Europa, da die planmäßigen etwa zehntägigen Wartungsarbeiten begonnen haben. Es herrscht die Sorge, dass der Durchfluss danach nicht wieder auf das alte Niveau gehoben wird. Russland hatte Mitte Juni die Lieferungen deutlich reduziert und dies mit einer sanktionsbedingt fehlenden Turbine begründet. Nach einer Entscheidung der kanadischen Regierung soll diese nun nach Deutschland geliefert werden.

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