Aktien Frankfurt Ausblick: Dax peilt vor US-Verbraucherpreisen 15 000 Punkte an

FRANKFURT (dpa-AFX) -Dank der anhaltenden Jahresanfangsrally steuert der Dax DE0008469008 am Donnerstag auf die runde Marke von 15 000 Punkten zu. Rund eine Stunde vor dem Handelsauftakt signalisierte der X-Dax als Indikator einen Anstieg des deutschen Leitindex um 0,2 Prozent auf 14 980 Punkte. Das wäre ein Höchststand seit Februar 2022. Der EuroStoxx 50 EU0009658145 als Leitindex der Eurozone wird 0,3 Prozent im Plus erwartet.

Auch an der Wall Street ging es auf neue Jahreshochs. Die Bank Credit Suisse spricht von anhaltendem Optimismus für nachlassende Inflation und eine entsprechend weniger strikte Geldpolitik der US-Notenbank. Dies stehe aber im Gegensatz der Rhetorik führender Fed-Akteure, erinnerten die Experten.

Am Donnerstagnachmittag steht mit den US-Verbraucherpreisen für Dezember ein wichtiger Signalgeber für den weiteren Kurs der US-Notenbank auf der Agenda. Die Credit Suisse rechnet wie der Markt insgesamt damit, dass die Kerninflation ohne die besonders volatilen Lebensmittel- und Energiepreise gegenüber dem November leicht gesunken ist auf 5,7 Prozent.

Hierzulande rücken die Aktien von Südzucker DE0007297004 in den Fokus. Gute Geschäfte vor allem mit Zucker- und Spezialitätenprodukten verhalfen dem Konzern zu einem Umsatzsprung. Die Anfang November angepasste Prognose bestätigte der Südzucker-Konzern. Anleger sahen in den Resultaten keine großen Überraschungen: Die Papiere notierten auf der Handelsplattform Tradegate geringfügig unter dem Xetra-Schluss vom Mittwoch.

Die Anteilsscheine von PVA Tepla DE0007461006 zogen auf Tradegate um knapp vier Prozent an und profitierten damit von einem positiven Analystenkommentar. Nach der deutlich unterdurchschnittlichen Kursentwicklung im Vorjahr dürften die Aktien im Jahr 2023 das Anlegerinteresse wecken, schrieb der Experte Gustav Froberg von der Privatbank Berenberg. So seien die Konsensschätzungen für das Hightech-Unternehmen gesenkt worden und die Visibilität der Erträge sei angesichts des Rekord-Auftragsbestands hoch.