Aktien Europa Schluss: Schwächelnde US-Börsen drücken auf die Stimmung

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PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die großen europäischen Börsen haben am Dienstag nur wenig verändert, aber mit unterschiedlichen Vorzeichen geschlossen. Zwischenzeitliche Gewinne bröckelten nach dem Start der US-Börsen ab, einige Indizes schlossen mit leichten Verlusten, da die Anleger mehrheitlich den von der anderen Seite des Atlantiks kommenden Impulsen folgten.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> schloss letztlich 0,01 Prozent höher bei 4036,04 Punkten. Der französische Leitindex Cac 40 <FR0003500008> verlor indes 0,28 Prozent auf 6390,27 Zähler und in London gab der FTSE 100 <GB0001383545> um 0,31 Prozent auf 7029,79 Zähler nach.

Aussagen von US-Währungshütern hatten tags zuvor erneut die Inflationssorgen in der weltgrößten Volkswirtschaft zerstreut, die in den vergangenen Wochen immer wieder für Verwerfungen gesorgt hatten. Die Immobiliendaten aus den USA an diesem Nachmittag zeigten allerdings dann weiter steigende Immobilienpreise im März und zudem für April sinkende Neubauverkäufe. Zwischen den Zeilen, so kommentierte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets, schwinge hier das Inflationsthema erneut mit. Die Sorge, dass die Zentralbanken früher oder später die geldpolitischen Zügel anziehen könnten, sei nicht vom Tisch. Das sei auch der Grund dafür, dass die US-Börsen schon rasch nach dem Handelsauftakt etwas geschwächelt hätten.

Über die Berichtssaison der Stoxx-600-Unternehmen zog die Landesbank Baden-Württemberg unterdessen ein positives Fazit: "Unsere Analyse zeigt, dass sich die Erträge deutlich erholt haben und im ersten Quartal wieder das Vorkrisen-Niveau erreichten." Damit sei eine ähnliche Entwicklung wie nach der Finanzkrise 2008 zu verzeichnen.

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