Aktien auf der Blockchain: Warum Security-Token die ICO-Zukunft sind

Max Kops

Aktien sind für die meisten Menschen eine greifbare Investmentkategeorie – Token und Kryptowährungen hingegen weniger. Was aber, wenn man beide Konzepte kombiniert?

Tokenisierte Assets

Token und Kryptowährungen haben nur wenig gemeinsam – einzelne Währungen verfolgen den Zweck, als Zahlungsmittel eingesetzt zu werden. Token hingegen sind Eintrittskarten, um einen Service zu nutzen oder ein Ticket, das Gewinnberechtigungen aussprechen soll. Letztere sehen also auf den ersten Blick ähnlich aus wie eine Aktie.

Aktien auf der Blockchain – Wie funktioniert das?

Aktien werden von Börsen ausgegeben und darüber gehandelt. Token hingegen liegen auf der Blockchain und die Gewinne werden über andere Arten ausgeschüttet. Zum Beispiel ließe sich festlegen, dass Gewinne, die auf einer Plattform eingenommen werden, automatisch und unverzüglich an alle Besitzer von Token ausgeschüttet werden. Sicher gibt es viele Stellschrauben, an denen gefeilt werden muss, bis diese Mechanismen effizient und stabil funktionieren. Dennoch: Der große Overhead für Gewinnausschüttungen, der bei Aktiengesellschaften besteht, entfällt.

Warum sind Aktien auf der Blockchain „besser“?

Obwohl viele Fragestellungen nach wie vor offen sind und der Launch eines Token zur Gewinnberechtigung mit einem großen Aufwand verbunden ist, bringen die Token entscheidende Vorteile mit sich:

  • Liquidität: Die Token können auf der Blockchain gehandelt werden. Das bedeutet: Sie können überall und jederzeit getauscht werden. Es gibt keine Öffnungszeiten der Börsen
  • Effizienz: Transaktionen können sehr schnell ausgeführt werden

Wann werden wir Aktien auf der Blockchain sehen?

Der ICO-Hype, von dem man in Anbetracht des Marktes in 2017 sprechen darf, hat viele Finanzierungen hervorgebracht. Die meisten jedoch sind sogenannte Utility-Token, also eher Eintrittskarten, die man günstig kauft und auf Wertsteigerungen hofft, weil spätere Nutzer bereit sind, für diese Eintrittskarten mehr zu bezahlen. Security-Token bringen mehr regulatorische Herausforderungen mit sich, weil sie einem Investmentvehikel ähneln und damit schneller die Aufmerksamkeit der Finanzbehörden auf sich ziehen. Schnell werden daher Anlegerschutzrichtlinien und Finanzvorschriften relevant.

Wer ein Security-Token launchen möchte, der muss sich derzeit in einem Netzwerk von Experten zurechtfinden. Viele Experten arbeiten an diesen Fragestellungen, doch der Markt ist undurchsichtig und eine Go-To-Adresse wird sich vermutlich erst in den kommenden Jahren bilden.

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Source: BTC-ECHO

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