Aktien Asien/Pazifik: Überwiegend Verluste - Börsen in China steigen gegen Trend

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY (dpa-AFX) - Die asiatischen Börsen haben am Mittwoch deutlich nachgegeben. Kräftige Verluste an der Wall Street belasteten. Lediglich die chinesischen Börsen gingen erneut eigene Wege und stiegen.

An den größeren Börsen der Region wie Japan, Australien und Südkorea setzte sich die Entwicklung der US-Börsen fort, die unter enttäuschenden Quartalszahlen einiger Schwergewichte gelitten hatten. Hinzu kamen steigende Energiepreise, da Russland seine Gaslieferungen nach Polen und Bulgarien einstellen will. Lediglich die Stabilisierung der US-Futures während des asiatischen Handels verhinderte noch stärkere Abgaben. Der japanische Leitindex Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> beendete den Handel 1,17 Prozent niedriger mit 26 386,63 Zählern.

In Australien belastete auch der Anstieg der Verbraucherpreise, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank anmerkten. Die Verbraucherpreise seien im März nicht nur stärker als erwartet geklettert, sondern so stark wie seit 21 Jahren nicht mehr. Der S&P/ASX 200 <XC0006013624> sank um 0,78 Prozent auf 7261 Punkte.

In China zogen die Kurse dagegen an. Die Marktstrategen der Deutschen Bank begründeten dies mit Aussagen von Staatspräsident Xi zu verstärkten Investitionen in die Infrastruktur, um so die Wirtschaft zu stützen. Zudem seien die Gewinne der Industrie von Januar bis März stärker gestiegen als in den vorherigen drei Monaten.

Der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den 300 wichtigsten Unternehmen vom chinesischen Festland gewann zuletzt 2,64 Prozent auf 3883,86 Punkte. In der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong legte der Hang Seng <HK0000004322> um 0,26 Prozent auf 19 987,45 Punkte zu.

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