Aktien Asien: Japan und China schwächeln - Hongkong und Australien geschlossen

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TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY (dpa-AFX) - Das Handelsgeschehen an Asiens Börsen ist zu Beginn der letzten Jahreswoche sehr überschaubar. Während Japan und China am Montag moderate Verluste verzeichneten, blieben die Börsen in der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong sowie in Australien geschlossen. Aktuelle Konjunkturdaten hatten keinen erkennbaren Einfluss auf die Kurse. Auch die Nachricht, dass China am Montag die bislang höchste Zahl neuer lokaler Coronafälle in diesem Jahr verzeichnet, ließ die Anleger kalt.

Der Tokioter Leitindex Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> verlor letztlich 0,37 Prozent auf 28 676,46 Punkte. Für den CSI 300 <CNM0000001Y0>, der die 300 wichtigsten Unternehmen vom chinesischen Festland umfasst, ging es um 0,04 Prozent auf 4919,32 Punkte nach unten.

Das Wachstum des japanischen Einzelhandelsumsatzes beschleunigte sich von 0,9 Prozent im Oktober auf 1,9 Prozent im November. Chinas Industrie berichtete derweil für den vergangenen Monat ein Wachstum von neun Prozent, was eine deutliche Verlangsamung gegenüber den 24,6 Prozent im Oktober bedeutet. Für die ersten elf Monate des Jahres beträgt das Wachstum damit aber immer noch 38 Prozent.

Mit 162 neuen Corona-Infektionen an einem Tag verzeichnete China so viele Ansteckungen wie noch nie seit Jahresbeginn. Angesichts einer rigiden Null-Covid-Politik hat China das Virus bisher zwar deutlich besser im Griff als viele andere Länder. Allerdings hat die ansteckendere Delta-Variante seit Herbst mehrere Ausbrüche verursacht. Nun fürchten Verantwortliche die noch infektiösere Omikron-Variante. Beim derzeitigen Ausbruch in Xi'an haben die Behörden bislang keine Omikron-Fälle offenbart. In fünf Wochen sollen in Peking die Olympischen Winterspiele beginnen.

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