Aktien-Alternative beim passiven Einkommen? 3 Gründe, weshalb das schwierig ist

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Wer als Investor ein passives Einkommen aufbauen möchte, der muss das nicht zwangsläufig mit Aktien tun. Es gibt verschiedene Wege, wie man ein solches erreichen kann. Das Schreiben eines Buches, das Betreiben eines erfolgreichen Blogs oder andere Dinge können dazugehören.

Trotzdem zeigt sich häufig: Es ist schwierig, auf solchen Wegen ein passives Einkommen aufzubauen. Warum, fragst du dich? Im Folgenden wollen wir einen Blick auf drei Faktoren riskieren, die dabei relevant sind.

Passives Einkommen mit Alternativen: Aufwendig

Grundsätzlich gilt, dass der Aufbau eines passiven Einkommens mit Alternativen wie Buch oder Blog beispielsweise sehr aufwendig ist. Ein Buch zu schreiben dauert Monate, vielleicht ein Jahr oder länger. Einen Blog zu monetarisieren und die Leserschaft zu bekommen, ist vielleicht ein noch längerer Prozess.

In der Zwischenzeit heißt es: Für wenig Monetarisierungsmöglichkeiten trotzdem weiter an der Vision arbeiten. Bei Aktien und insbesondere Dividendenaktien ist das anders: Mit jeder Investition legt man das Fundament für ein gewisses passives Einkommen. Ein bedeutender Unterschied, den man als Investor auf dem Schirm haben sollte. Oder zumindest bei der Abwägung berücksichtigen darf.

Es gibt jede Menge Unsicherheit

Andere Wege, um ein passives Einkommen aufzubauen, können außerdem unsicher sein. Dabei gilt, dass sowohl die Höhe, als auch die Möglichkeit, überhaupt etwas zurückzuerhalten, grundsätzlich fraglich ist. Die Qualität deiner Leistung spielt dabei eine wichtige Rolle.

Vielleicht kannst du mit einem Buch oder einem Blog reich werden. Vielleicht erhältst du aber auch nur so viel zurück, dass gerade einmal die Kosten für den Betrieb gedeckt sind. Das ist der Mix, auf den man sich bei einem solchen Abenteuer einlassen muss.

Zugegebenermaßen gibt es beim passiven Einkommen mit Dividendenaktien auch Unsicherheiten. Die Aktienkursentwicklung kurzfristig, beispielsweise, und mittel- bis langfristig außerdem das Risiko einer Kürzung. Allerdings: Wir können bei der initialen Investition erkennen, was im Moment lockt. Das ist zumindest ein starker Indikator für die Möglichkeiten.

Passives Einkommen mit Alternativen: Ein Enddatum?

Zu guter Letzt könnte beim passiven Einkommen mit Alternativen auch ein Enddatum existieren. Wenn du beispielsweise ein Buch geschrieben hast, verliert es an Attraktivität. Ein Blog, der nicht weitergeführt wird, ebenfalls. Entweder man muss immer wieder etwas neu investieren. Oder die Quelle versiegt früher oder später. Das zeigt möglicherweise, wie aktiv eine solche Einkommensquelle ist.

Bei Dividendenaktien ist das wiederum anders: Solange das Unternehmen funktioniert, musst du nichts weiter tun, als investiert zu bleiben. Dann wiederum kannst du über viele Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte ein passives Einkommen erhalten. Einige Aktien mit ihren Historien zeigen, dass das ziemlich lukrativ sein kann.

Der Artikel Aktien-Alternative beim passiven Einkommen? 3 Gründe, weshalb das schwierig ist ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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