Akasol in ‘finalen’ Verhandlungen mit weiterem Serienkunden

David Verbeek

(Bloomberg) -- Die Akasol AG steht kurz vor dem Abschluss eines Vertrags für die Lieferung von Batteriesystemen an einen Nutzfahrzeughersteller.

Der mögliche Neukunde sei vor allem in den USA und Europa aktiv und wolle ab 2023 elektrische Lkw auf die Straße bringen, sagte Vorstandschef Sven Schulz in einem Interview. Es wäre der dritte Serienkunde im Nutzfahrzeugbereich für das Darmstädter Unternehmen, nach der Daimler-Tochter Evobus und einem weiteren internationalen Bus- und Lkw-Hersteller.

Akasol hatte vergangene Woche für das abgelaufene Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum um 120% auf 47,6 Mio. Euro gemeldet. Das bereinigte EBIT verschlechterte sich auf minus 2,4 Mio. Euro, weil zwei Serienkunden im Schlussquartal weniger Batteriesysteme abgerufen hatten als geplant. Im Vorjahr hatte der Verlust bei 1,7 Mio. Euro gelegen. Mit Verweis auf Unsicherheiten aufgrund der Coronavirus-Pandemie hatte Akasol keinen Ausblick auf das Geschäftsjahr vorgelegt.

Im Interview sagte Schulz, er erwarte für 2020 eine Verbesserung der bereinigten EBIT-Marge “bis hin zu Break-even”. Auf Basis von Kundeninformationen sei von einem “starken” Umsatzwachstum in diesem Jahr auszugehen, “sofern uns in den kommenden Wochen keine weiteren unvorhersehbaren Korrekturen der Kundenabrufe erreichen”, so der Vorstandschef.

For more articles like this, please visit us at bloomberg.com

Subscribe now to stay ahead with the most trusted business news source.

©2020 Bloomberg L.P.