Aixtron sieht sich nach starkem Wachstum auf Kurs zu Jahreszielen

HERZOGENRATH (dpa-AFX) - Trends wie Energieeffizienz, Alternative Energien, Digitalisierung und Elektromobilität liefern dem Anlagenbauer für die Halbleiterindustrie Aixtron <DE000A0WMPJ6> weiter Rückenwind. Der Auftragseingang wuchs im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sowie zum Vorquartal im jeweils einstelligen Prozentbereich auf gut 130 Millionen Euro. Damit blickt die Konzernführung nun auf einen deutlich gewachsenen Auftragsbestand von gut 260 Millionen Euro, was sie zuversichtlich stimmt. "Unsere Strategie, Lieferanten frühzeitig auf unser erwartetes Wachstum vorzubereiten, zeigt sich in unserer Fähigkeit, unsere Anlagen wie geplant zu liefern und so unsere Wachstumsprognose bestätigen zu können", sagte Finanzchef Christian Danninger laut Mitteilung vom Donnerstag.

Aixtron kalkuliert für 2022 weiter mit einem Auftragseingang von 520 bis 580 Millionen Euro sowie mit Erlösen von 450 bis 500 Millionen Euro. Als operatives Ergebnis (Ebit) sollen davon 21 bis 23 Prozent hängen bleiben. Analysten erwarten laut vom Unternehmen zur Verfügung gestellter Daten bei einem Jahresumsatz von 482 Millionen Euro eine operative Marge von 23 Prozent. Die Erwartungen stehen aber unter dem Vorbehalt, dass globale Krisensituationen weiterhin keine signifikanten Auswirkungen auf die Entwicklung des Geschäfts haben, wie es nun hieß.

In den ersten drei Monaten des Jahres steigerte Aixtron den Umsatz im Jahresvergleich um fast 80 Prozent auf 88,6 Millionen Euro. Bei einer operativen Marge von 16 Prozent ergibt sich ein Betriebsgewinn von 14,2 Millionen Euro, nach einem kleinen Minus vor einem Jahr. Im Vergleich zum Vorquartal gingen Umsatz und Gewinn zwar deutlich zurück, doch da hatte der Konzern auch bei den Auslieferungen einen Zehnjahresrekord erreicht. Der Überschuss wurde zum Jahresstart mit 13,8 Millionen Euro mehr als verdreifacht.

Der freie Finanzmittelzufluss fiel ein gutes Stück auf 22,4 Millionen Euro, was laut Aixtron aber "maßgeblich auf den gestiegenen Vorratsbestand als Vorbereitung auf das höhere zu erwartende Geschäftsvolumen in den kommenden Quartalen zurückzuführen" ist.

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