Ahlers AG: Ahlers im Geschäftsjahr 2016/17 mit planmäßigen Umsätzen und Cashflow. Konzernergebnis nach Steuern mit 1,9 Mio. EUR wegen höheren Aufwendungen unter dem Vorjahreswert. Umsatz- und Ergebniszuwachs für 2017/18 erwartet.

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28.02.2018 / 11:50
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PRESSEMITTEILUNG

28. Februar 2018

Ahlers im Geschäftsjahr 2016/17 mit planmäßigen Umsätzen und Cashflow. Konzernergebnis nach Steuern mit 1,9 Mio. EUR wegen höheren Aufwendungen unter dem Vorjahreswert. Stabile Dividende von 0,15 EUR je Stamm- und 0,20 EUR je Vorzugsaktie vorgeschlagen. Umsatz- und Ergebniszuwachs für 2017/18 erwartet.

- Umsatz im 4. Quartal 2017 erwartungsgemäß 6 Prozent über Vorjahr

- Umsatzwachstum von 1,4 Prozent im Gesamtjahr mit den fortgeführten Marken

- Rückläufiges Konzernergebnis (-0,6 Mio. EUR) durch höhere Aufwendungen für eCommerce Marketing, Vertrieb, Kommissionierung und IT

- Unverändert solide Bilanzstruktur mit 56 Prozent Eigenkapitalquote und reduziertem Net Working Capital

- Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit mehr als verdoppelt

- Für 2017/18 leicht steigende Umsätze und deutlich verbessertes Konzernergebnis erwartet

Fortgeführte Aktivitäten erzielen Umsatzplus
Die Umsätze des bestehenden Geschäfts stiegen im Geschäftsjahr 2016/17 um 1,4 Prozent bzw. 3,3 Mio. EUR von 232,3 Mio. EUR auf 235,6 Mio. EUR. In Deutschland wuchs der Umsatz gegen einen rückläufigen Markttrend um 0,9 Prozent von 125,6 Mio. EUR auf 126,7 Mio. EUR. Besonders die beiden Marken Pierre Cardin und Pioneer Authentic Jeans trugen zu diesem Wachstum bei und konnten Marktanteile hinzugewinnen. Baldessarini verzeichnete auf dem Heimatmarkt einen Umsatz etwa auf Vorjahresniveau, der sich robust oberhalb des allgemeinen Marktrends hielt. In Westeuropa waren die Umsätze von Ahlers mit -0,8 Mio. EUR leicht rückläufig (absolut 2016/17: 60,5 Mio. EUR, -1,3 Prozent). Der Umsatz in Mittel- und Osteuropa sowie den übrigen Märkten stieg im Berichtsjahr um kräftige 6,6 Prozent bzw. 3,0 Mio. EUR auf 48,4 Mio. EUR (Vorjahr 45,4 Mio. EUR).

Eigener Einzelhandel und eCommerce mit Umsatzwachstum
Im Geschäftsjahr 2016/17 wuchs der Umsatz unseres eigenen Einzelhandels um 2,3 Prozent. Der Umsatzanteil des eigenen Retail am Gesamtumsatz stieg von 12,7 Prozent auf 13,0 Prozent. Auf vergleichbarer Fläche wuchsen die Umsätze leicht um 0,4 Prozent. Die eCommerce-Umsätze nahmen nach dem Relaunch der Online Shops und dem Wechsel des Dienstleisters im Herbst des Vorjahres im Verlauf des Geschäftsjahres 2016/17 zunehmend an Fahrt auf. Im Gesamtjahr 2016/17 lagen wir bei einem durchschnittlichen Wachstum von 22 Prozent. Zu dieser Entwicklung trugen vor allem der neue Pierre Cardin Online Shop und die Marktplätze bei.

Rückläufiges Konzernergebnis durch höhere betriebliche Aufwendungen
Trotz höherem Rohertrag und leicht gesunkener Personalkosten sank das EBITDA durch höhere Sachaufwendungen von 9,2 Mio. EUR auf 8,3 Mio. EUR um 10 Prozent. Das Konzernergebnis nach Steuern ging von 2,5 Mio. EUR um 0,6 Mio. EUR auf 1,9 Mio. EUR zurück.

Hohe Eigenkapitalquote von 56 Prozent
Die Bilanz zeigte sich zum 30. November 2017 gegenüber dem Vorjahr fast unverändert, wobei die langfristigen Vermögensgegenstände wegen Investitionen in das ERP-System etwas wuchsen und die kurzfristigen Vermögensgegenstände vor allem wegen geringerer Vorräte etwas sanken. Die Eigenkapitalquote lag am 30. November 2017 mit 56,4 Prozent (Vorjahr 57,2 Prozent) wie gewohnt auf hohem Niveau.

Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit verdoppelt
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit wuchs im Berichtsjahr um über 100 Prozent von 4,9 Mio. EUR auf 10,2 Mio. EUR. Vor allem der Rückgang des Net Working Capital durch niedrigere Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3,6 Mio. EUR war dafür maßgeblich. Der Free Cashflow 2016/17 verbesserte sich ebenfalls deutlich und war mit 4,8 Mio. EUR klar positiv (Vorjahr -2,9 Mio. EUR).

Stabile Dividende von 0,15 EUR je Stamm- und 0,20 EUR je Vorzugsaktie vorgeschlagen
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Dividende von 0,15 EUR je Stamm- und 0,20 EUR je Vorzugsaktie vor. Insgesamt sollen 2,4 Mio. EUR (Vorjahr 2,4 Mio. EUR) ausgeschüttet werden. Die Dividendenzahlung führt damit zu einer Dividendenrendite auf Basis des Novemberkurses 2017 von 2,5 Prozent für die Stamm- und 3,3 Prozent für die Vorzugsaktie.

Zusammenlegung der Aktiengattungen vorgeschlagen
Aufsichtsrat und Vorstand haben am 7. Februar 2018 die Grundlagenbeschlüsse zur Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien gefasst. Diese Beschlüsse sollen der Hauptversammlung der Stammaktionäre und der gesonderten Versammlung der Vorzugsaktionäre am 24. April 2018 in Düsseldorf zur Abstimmung vorgelegt werden. Mit der Umwandlung im Verhältnis 1:1 vereinfacht die Ahlers AG ihre Aktienstruktur und entspricht dem "one share - one vote"-Prinzip, nach welchem aus Corporate Governance-Gesichtspunkten jede Aktie mit einem Stimmrecht versehen sein sollte. Es wird erwartet, dass sich die Liquidität der Ahlers-Aktie an der Börse und damit deren Attraktivität erhöhen wird. Zugleich sollen sämtliche Aktien zukünftig als Namensaktien geführt werden. Die Vorteile von Namensaktien liegen in der direkten Kommunikation zwischen Gesellschaft und Aktionären und einer höheren Transparenz der Aktionärsstruktur. Die Höhe des Eigenkapitals und der anteilige Grundkapitalbetrag, den eine Aktie an der Ahlers AG repräsentiert, bleiben unverändert.

Wachstum der Marken Baldessarini, Pierre Cardin, Pioneer und Pionier Workwear erwartet
Im gerade begonnenen Geschäftsjahr 2017/18 erwartet der Vorstand Umsatzzuwächse bei den Marken beider Segmente. Das Wachstum im Premium Segment soll durch die Marken Baldessarini und Pierre Cardin im Inland und im Ausland getragen werden. Im Jeans, Casual & Workwear Segment dürften vor allem Pioneer und Pionier Workwear zulegen. Zusammengenommen erwarten wir eine Steigerung des Konzernumsatzes im kleineren einstelligen Prozentbereich leicht oberhalb der 2017er Wachstumsrate des bestehenden Geschäfts. Die Einstellung der Geschäftstätigkeit von Gin Tonic und der Wegfall des Private Label Geschäfts spielen im Geschäftsjahr 2017/18 keine Rolle mehr. Wie schon im Jahr 2017 wird die bedarfsgerechtere Auslieferung der Saisonware Umsätze vom ersten und dritten in das zweite und vierte Quartal verschieben.

Steigendes Konzernergebnis für 2017/18 prognostiziert
Aus heutiger Sicht sollte sich das Konzernergebnis des Geschäftsjahres 2017/18 im Vergleich zu den beiden Vorjahreswerten deutlich verbessern. Die Rohertragsmarge dürfte im laufenden Geschäftsjahr wegen Zollvorteilen, optimierten Beschaffungsprozessen und durch den mit der Eurostärke verbundenen günstigeren Einkauf asiatischer Waren in US-Dollar steigen. Die betrieblichen Aufwendungen sollten stabil sein oder nur leicht über dem Vorjahreswert liegen. Insgesamt dürften die Ergebnisse im Geschäftsjahr 2017/18 auf den Ergebnisebenen EBIT nach Sondereffekten und Konzernergebnis nach Steuern im mittleren zweistelligen Prozentbereich wachsen.

Die Ahlers Konzernzahlen im Überblick:


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