Aha-Erlebnis für Michael Jacksons Sohn: "Leute wurden ohnmächtig"

(hub/spot)
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Prince Michael Joseph Jackson Jr. bei den Billboard Music Awards 2018 in Las Vegas. (Bild: Tinseltown/Shutterstock.com)
Prince Michael Joseph Jackson Jr. bei den Billboard Music Awards 2018 in Las Vegas. (Bild: Tinseltown/Shutterstock.com)

Prince Jackson (24) hat in einem seltenen Interview mit "FOX Soul" darüber gesprochen, wie es war, als Sohn der Musiklegende Michael Jackson (1958-2009) aufzuwachsen. Der 24-Jährige ist das älteste der drei Kinder des Popstars. Als dieser 2009 mit 50 Jahren starb, war Prince, der eigentlich Michael Joseph Jackson Jr. heißt, zwölf Jahre alt. Zu seiner Familie gehören Schwester Paris (22) und sein jüngerer Bruder Blanket (19).

Was er von seinem Vater mitbekommen habe, sei unter anderem der Leitsatz seines Lebens, sagte Prince in dem Interview: "Man darf nie aufhören zu lernen. Ich habe meinen Abschluss gemacht, und das bedeutet nicht, dass ich aufgehört habe zu lernen." Sein Vater habe Dinge gesagt wie: "Die Minute, in der du aufhörst zu lernen, ist die Minute, in der du anfangen wirst zu sterben", so der 24-Jährige, der sich mit einer Wohltätigkeitsorganisation unter anderem für Jugendliche in Los Angeles einsetzt.

Aha-Moment für Prince Jackson

Prince Jackson schloss sein Wirtschaftsstudium an der Loyola Marymount University im Jahr 2019 mit Auszeichnung ab und feierte das unter anderem mit seinem jüngeren Bruder, der sich nun Bigi Jackson nennt. Bigi heißt eigentlich Prince Michael Joseph Jackson II. und wurde von seinem Vater "Blanket" genannt. Der ältere Bruder wurde von Anfang an Prince gerufen. In der Schule habe er aber gelegentlich zwischen "Prince" und "Mike" gewechselt, verriet er nun in dem Interview: Manchmal sei "Mike" nett wegen der Anonymität, "aber ich bin auch sehr stolz darauf, weil es der Name meines Vaters ist", sagte er. Es sei zudem einfach leichter für ihn gewesen, "Mike" anstelle von "Prince'" zu sagen. "Ich wechsle einfach."

Dass sein Vater ein internationaler Superstar war, habe er als Kind durch einen "Aha-Moment" gelernt, erzählte Jackson zudem. Als er älter wurde, habe er zwar bemerkt, dass die Leute ihnen folgten und seinen Vater berühren wollten. Mit zehn oder elf Jahren habe er dann aber ein Video von einem Konzert seines Vaters gesehen: "Er trat draußen auf und man sieht einfach dieses Meer von Menschen, und im Publikum fallen Menschen in Ohnmacht", erzählte er. "Ich fragte meinen Vater: 'Warum fielen sie in Ohnmacht? Ich sehe dich jeden Tag und ich werde nicht ohnmächtig.'" Da sei ihm klargeworden, "dass die Leute meinen Vater wirklich liebten".

Was in dem Interview mit Prince offenbar nicht zur Sprache kam, sind die Vorwürfe gegen seinen Vater. In der HBO-Dokumentation "Leaving Neverland" aus dem Jahr 2019 beschuldigten zwei Männer Michael Jackson, sie als Kinder sexuell missbraucht zu haben. Die Familie Jackson bestritt die Anschuldigungen und verklagte HBO. Der Sänger bestritt auch wiederholt zu seinen Lebzeiten alle Anschuldigungen gegen ihn.