AFP-Zählung: Weltweit mehr als 10.000 Tote durch Coronavirus-Pandemie

Provisorisches Krankenhaus im italienischen Cremona

Durch die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus sind mittlerweile weltweit bereits mehr als 10.000 Menschen ums Leben gekommen - mehr als die Hälfte davon in Europa. 5168 Infizierte starben bislang in Europa, 10.080 weltweit, wie am Freitag eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben ergab. Italien zählte allein 3405 Todesopfer - so viele wie kein anderes Land auf der Erde.

In Spanien starben mehr als tausend Infizierte, die Zahl der Ansteckungen nähert sich der Marke von 20.000 Fällen. Mit 2833 Fällen stieg die Zahl der Neuinfektionen nach Behördenangaben um 16,5 Prozent und damit langsamer als am Vortag, als das Wachstum 25 Prozent betragen hatte.

In Deutschland haben sich nach Angaben des Robert-Koch-Instituts zwar bereits mehr als 13.000 Menschen infiziert, mit 31 Fällen ist die Zahl der Todesopfer im internationalen Vergleich allerdings gering.

In Asien summieren sich die Todesfälle mittlerweile auf 3431, davon 3248 in China und 1433 im Iran.

Das Virus war im Dezember in China erstmals bei Menschen festgestellt worden und hat sich mittlerweile auf alle Kontinente ausgebreitet. In zahlreichen Ländern, darunter Deutschland, wurden drastische Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wie Schulschließungen und Ausgangssperren angeordnet. Der weltweite Reiseverkehr ist praktisch zum Erliegen gekommen.