AfD in Sachsen: Die Demontage von Frauke Petry

Sächsische AfD-Mitglieder wollen verhindern, dass Petry in den Bundestag einzieht.

Frauke Petry hat es auch nicht leicht. Ende September ist Bundestagswahl, eigentlich wollte die 42-jährige Bundesvorsitzende einmal als alleinige AfD-Spitzenkandidatin gegen Angela Merkel ins Feld ziehen. Doch da machte ihre Bundes-AfD nicht mit und Petry beerdigte im April nach schmerzhaftem Erkenntnisprozess ihre Pläne per Videobotschaft.

Nun gerät ihr Traum vom Bundestag auch noch in der Heimat in Gefahr: Seit Wochen rebelliert die eigene Partei im eigenen Wahlkreis gegen die Vorsitzende. Sächsische AfD-Mitglieder wollen verhindern, dass Petry in den Bundestag einzieht.

Im November noch Zustimmung für Petry

Im November war Petry auf einem Landesparteitag mit 92 Prozent Zustimmung zur sächsischen Spitzenkandidatin gewählt worden. Sie führt die Landesliste an und versucht sich als Direktkandidatin im Wahlkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge.

Seit Wochen versuchen sächsische Parteifreunde mit allen Mitteln, Petry doch noch irgendwie zu Fall zu bringen. Auf einem Kreisparteitag am Sonntag in Pirna bei Dresden soll über ihre Abwahl als Direktkandidatin abgestimmt werden. Es liegen mehrere entsprechende Anträge vor.

Die Sache ist vertrackt, denn es ist unklar, ob die Sägearbeiten an Petrys Stuhl rechtlich Erfolg versprechen. So oder so wäre es eine peinliche Ohrfeige der eigenen Partei, sollte sich eine Mehrheit gegen sie aussprechen. Ihren Wahlkampf in der Sächsischen Schweiz könnte sie dann alleine machen.

AfD ist gespalten

Ihre Partei in Sachsen ist gespalten, ein kleiner Teil steht noch...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung