ADVA Optical nach Zahlen im freien Fall: Vorstand Protiva im Interview

Michael Schröder
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Biogen, Teva und Co: Nicht schon wieder

ADVA Optical hat heute Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Analysten hatten sowohl bei Umsatz und Gewinn mehr erwartet. Die Reaktion an der Börse fällt drastisch aus. „Wir haben auch das Ziel gehabt, stärkeres Wachstum im Jahr 2017 zu zeigen. Bisher haben wir das nicht zusammenbringen können. Aber wir arbeiten kräftig daran", so Vorstand Brian Protiva im Interview.

Der harte Wettbewerb in der Branche macht dem Telekomausrüster ADVA Optical zu schaffen. Im zweiten Quartal enttäuschten sowohl der Umsatz als auch das operative Ergebnis - und schnelle Besserung ist nicht in Sicht. Auch der Ausblick auf die Zahlen des laufenden dritten Quartals kam am Markt nicht gut an. Die seit einigen Wochen ohnehin unter Druck stehende Aktie fällt weiter zurück.

Unternehmenschef Brian Protiva sprach in der Mitteilung von "aufregenden und turbulenten Zeiten" in der Branche. Es gebe zwar eine hohe Nachfrage durch die Telekomunternehmen aufgrund der beiden Wachstumstreiber Cloud und mobile Datenübertragung, auf der anderen Seite sieht er "harte Preiskämpfe". Die Ausrüsterbranche stecke daher weiter in der Konsolidierung. DER AKTIONÄR TV fragte nach:


Die ADVA-Aktie fällt heute deutlich zurück. Der Stopp vom AKTIONÄR knapp unter der 9-Euro-Marke wurde bereits vor einigen Wochen unterschritten. Anleger bleiben aber auch auf dem verbilligten Niveau vorerst an der Seitenlinie.