Adidas: Keine Lust auf Bayern München

Andreas Deutsch
Adidas: Keine Lust auf Bayern München

Kasper Rorsted ist ein Mensch mit klaren Prioritäten. Zu denen zählt derzeit offenbar nicht der Rekordmeister Bayern München. Währenddessen kommt die Adidas-Aktie nicht in die Gänge.

Kasper Rorsted zieht es aktuell nicht in den Aufsichtsrat des FC Bayern München. Das sei "momentan kein Teil meiner Überlegungen“, so der 55 Jahre alte Adidas-Chef im Gespräch mit der Bild am Sonntag.

Der Sportartikel-Hersteller ist mit 8,33 Prozent einer von drei externen Anteilseignern der FC Bayern München AG. Der Aufsichtsrat besteht aus neun Mitgliedern, darunter Ex-Adidas-Chef Herbert Hainer. Uli Hoeneß ist Chef des Gremiums.

Unterdessen sucht die Adidas-Aktie weiter ihre Form. Jetzt droht mit dem Fall unter die 200-Tage-Linie (aktuell bei 180,85 Euro) ein Verkaufssignal. Rutscht die Aktie unter diese Unterstützung, könnte es weiter abwärts gehen bis in den Bereich 164 Euro (Tief vom Juni).

Ziel: 210 Euro

Die Analysten sind überwiegend nach wie vor optimistisch für Adidas (durchschnittliches Kursziel: 205 Euro). DER AKTIONÄR sieht die Aktie bei 210 Euro fair bewertet. Der Stopp sollte bei 166 Euro gesetzt werden.