Addiko Bank veröffentlicht Finanzbericht 2017: Operativer Turnaround mit positivem Ergebnis abgeschlossen

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12.03.2018 / 12:18
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PRESSEMITTEILUNG

Addiko Bank veröffentlicht Finanzbericht 2017: Operativer Turnaround mit positivem Ergebnis abgeschlossen

- Ergebnis nach Steuern von 41,6 Mio. Euro markiert signifikante Verbesserung um 65,6 Mio. Euro gegenüber Vorjahr

- Neukreditgeschäft steigt um 19% gegenüber Vorjahr auf 1,473 Mio. Euro

- Einlagengeschäft steigt um 11% auf 4,934 Mio. Euro

- Starke Kapitalbasis mit Gesamtkapitalquote von 17,1% unter den besten der Region

- Verbesserte Kapitalstruktur mit reduzierter NPL-Quote von 8,1% und NPL-Deckungsquote von 67,0%

- Razvan Munteanu wird neuer CEO ab 1. April 2018


Wien, 12. März 2018 - Addiko Bank hat heute ihren konsolidierten Finanzbericht für das Jahr 2017 vorgelegt. Die international tätige Finanzgruppe umfasst sechs Banken mit Kerngeschäft in Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro. Im zweiten vollen Geschäftsjahr unter neuer Eigentümerschaft weist Addiko Bank erstmals ein positives Bilanzergebnis von 41,6 Mio. Euro (2016: -23,9 Mio. Euro) aus und bestätigt damit den erfolgreichen Abschluss eines zweijährigen Turnarounds, der umfangreiche Investitionen in neue Produkte und Technologien, eine Neuordnung der Organisationsstruktur sowie ein Rebranding der gesamten Gruppe umfasste.

"Addiko Bank hat sich zu einer starken und profitablen Bank im Retail- und KMU-Geschäft entwickelt, die sich mit ihrem Leistungsversprechen eines ,Straightforward Banking' und einem marktführenden Digitalangebot voll und ganz auf Südosteuropa fokussiert", sagte Ulrich Kissing, CEO der Addiko Bank. "Wir sind stolz auf den soliden Turnaround und haben die Bank erfolgreich auf Kurs hin zu weiterem Wachstum gebracht."

Zur signifikanten Verbesserung des operativen Ergebnisses von 36,9 Mio. Euro (2016: -25,4 Mio. Euro) trugen ein gesteigerter Nettozinsertrag (+4% gegenüber Vorjahr) sowie ein verbessertes Provisionsergebnis (+17% gegenüber Vorjahr) bei. Zudem wurden die Gesamtkosten um weitere 10,5% reduziert, was die Ergebnisse der neuen operativen Struktur und des straffen Kostenmanagements der Gruppe widerspiegelt. Sämtliche Tochtergesellschaften der Gruppe trugen positive Ergebnisse bei und untermauern so die Stellung der Bankengruppe als starken, stabilen und geradlinigen Geschäftspartner für Retail- und KMU-Kunden in Südosteuropa.

Im Zuge eines verbesserten Neukreditgeschäfts, welches im Vergleich zum Vorjahr um 19% auf 1,473 Mio. Euro gestiegen ist, ist das Kreditportfolio der Addiko Bank wieder auf nachhaltigem Wachstumskurs. Im Privatkundengeschäft stieg das Neukreditgeschäft im Bereich Consumer Lending um 28%, das Geschäftskunden-/KMU-Kreditgeschäft verbesserte sich um 24%. Im Rahmen ihrer Strategie hat die Addiko Bank ihr Geschäft mit öffentlichen und Hypotheken-Darlehen um weitere 398 Mio. Euro reduziert. Gleichzeitig hat sich der Finanzierungsmix der Gruppe, getrieben durch eine konsequente Fokussierung auf Primärmittel, weiter verbessert. Die Steigerung der Kundeneinlagen um 11% auf 4,934 Mio. Euro unterstreicht die solide Finanzierungsbasis und komfortable Liquidität der Gruppe. Substantielle Investitionen in die digitale Plattform der Addiko Bank führten zu einem Zuwachs von 40% bei den Digitalkunden und einer Steigerung von 33% bei den digitalen Transaktionen.

Aufbauend auf die erfolgreiche Transformation ihres Geschäftsmodells hin zu einer auf Konsumenten- und KMU-Finanzierung fokussierte Bankengruppe und das überdurchschnittliche Wachstum mit ihren Kernprodukten in der gesamten Region verfügt Addiko Bank über eine solide Kapitalisierung, die auch die Basis für weiteres Wachstum legt. Die Verbesserung des Kreditportfolios und der Bilanz führte zu einer Reduzierung der NPL-Quote auf 8,1% (2016: 9,2 %) und einer NPL-Deckungsquote von 67,0% (2016: 67,5%). Mit einer Gesamtkapitalquote von 17,1% (2016: 16,4%) und einer Kernkapitalquote (CET1) von 14,9% (2016: 15,0%) zählt Addiko Bank weiterhin zu den kapitalstärksten Banken in Südosteuropa.

Mit Vollendung des operativen Turnarounds der Gruppe in Folge der Übernahme der Bank durch Advent International und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) Mitte 2015 hat sich der Vorstandsvorsitzende Ulrich Kissing dazu entschlossen, Addiko Bank Ende März 2018 zu verlassen. Zu seinem Nachfolger als CEO wurde Razvan Munteanu, derzeitiger Chief Retail Officer der Addiko Bank, ernannt, der sein neues Amt am 1. April 2018 antreten wird.

"Unter der Führung von Ulrich Kissing hat die Addiko Bank einen erfolgreichen Turnaround erreicht und wir sind ihm für seine Führungsstärke zutiefst dankbar", sagte Hermann-Josef Lamberti, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Addiko Bank. "Die Ernennung von Razvan Munteanu als Nachfolger ist ein Zeichen der Kontinuität. Razvan hat bei der Neuausrichtung der Addiko Bank als geradlinige und digital versierte Retail- und KMU-Bank eine wichtige Rolle gespielt. Er wird die Gruppe auch künftig mit einem klaren Fokus auf die fortgesetzte Verbesserungen der operativen Performance führen."

Der konsolidierte Finanzbericht 2017 ist unter folgendem Link zu finden:
https://www.addiko.com/de/finanzbericht-2017/

Über Addiko Bank

Addiko Bank AG ist eine international tätige Holding mit Hauptsitz in Wien, Österreich. Die Holding umfasst sechs Banken mit Kerngeschäft in Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro. Das Bankennetzwerk bietet effiziente, klare und direkte Qualitätsdienstleistungen für über eine Millionen Kunden. Addiko Bank konzentriert sich ausschließlich auf Märkte und Kunden in Südosteuropa. Mitte 2015 haben Advent International und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung die Addiko Bank mit ihrem Südosteuropa-Bankennetzwerk erworben.

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