ADAC: Viele Autofahrer steigen wegen hohen Spritpreisen aufs Fahrrad um

Radweg in Berlin (AFP/Tobias SCHWARZ) (Tobias SCHWARZ)

Viele Autofahrerinnen und -fahrer steigen nach eigenen Angaben wegen der hohen Spritkosten für bestimmte Wege öfter aufs Fahrrad um. In einer am Montag veröffentlichten Umfrage des ADAC sagten 49 Prozent der Befragten, sie verzichteten zuletzt häufiger auf Fahrten mit dem Auto, um Energie und Geld zu sparen. Zehn Prozent sagten, sie nutzten das Fahrrad nun "viel häufiger", 18 Prozent "etwas häufiger".

Bus und Bahn konnten demzufolge keine großen Zuwächse verzeichnen. Zwar gaben neun Prozent der Befragten an, die Bahn in den vergangenen Wochen häufiger genutzt zu haben. Sieben Prozent waren jedoch insgesamt weniger unterwegs und nutzten die Bahn sogar seltener. 14 Prozent nutzten häufiger Angebote des öffentlichen Nahverkehrs, sechs Prozent aber auch seltener.

Der ADAC befragte rund 1000 Autofahrerinnen und -fahrer. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) sagten, sie seien für ihren Arbeitsweg auf ihr privates Auto angewiesen. Viele Menschen versuchen laut Umfrage, durch eine sparsame Fahrweise Sprit und somit Kosten zu sparen - 61 Prozent der Befragten gaben an, dies sei ihnen auch gelungen. Die meisten - 51 Prozent - sagten, sie hätten den Verbrauch um bis zu zehn Prozent drücken können.

fho/ilo

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