Action satt: Diese Film-Kracher erwarten Streaming-Fans im Juli

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Black Widow (Scarlett Johansson) wird in ihrem ersten Solo-Abenteuer mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. (Bild: Marvel Studios 2021)
Black Widow (Scarlett Johansson) wird in ihrem ersten Solo-Abenteuer mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. (Bild: Marvel Studios 2021)

Explosiver Streaming-Juli statt Langeweile im Sommerloch: Action-Fans erwarten bei sommerlichen Temperaturen ebenso hitzige Film-Highlights - unter anderem mit Scarlett Johansson als Black Widow und Action-Veteran Jean-Claude Van Damme als gefürchteter Söldner bei Netflix.

Im Streaming-Sommer geht es bei Netflix, Amazon Prime Video und Sky Ticket heiß her: Mit explosiven Action-Highlights überbieten sich die Streamingdienste im Juli gegenseitig. Disney+ spendiert Black Widow ihr erstes Solo-Abenteuer, bei Amazon soll Chris Pratt die Welt retten und Netflix setzt auf Veteran Jean-Claude Van Damme. Was Genrefans im Juli noch erwartet, verrät unsere Übersicht.

Chris Pratt muss in "The Tomorrow War" in die Zukunft reisen, um die Welt zu retten. (Bild: Amazon Studios)
Chris Pratt muss in "The Tomorrow War" in die Zukunft reisen, um die Welt zu retten. (Bild: Amazon Studios)

"Black Widow" (Disney+)

Starke Frauenfiguren gibt es in den Marvel-Reihen zuhauf. Stets an vorderster Front: die von Scarlett Johansson verkörperte Superspionin Natasha Romanoff alias Black Widow. Nun bekommt die Ex-KGB-Agentin ihr erstes Solo-Abenteuer, welches zeitlich nach "Captain America: Civil War" angesiedelt ist: Natasha wird von ihrer Vergangenheit eingeholt, als sie mit ihrer zuvor verschollene Familie konfrontiert wird: ihre Schwester Yelena (Florence Pugh) und ihre Eltern Alexei "Red Guardian" Shostakov (David Harbour) und Melina Vostokoff (Rachel Weisz).

Tragikomische Familiengeschichte, Sister-Movie, Spionage-Thriller, Rachefeldzug - dieser Mix funktioniert bei "Black Widow" über weite Strecken sehr gut. Zum einen, weil Regisseurin Cate Shortland weiß, wie man starke Frauen stark in Szene setzt. Zum anderen, weil sich Jac Schaeffer, Ned Benson und Eric Pearson in ihrem Drehbuch vor einer Auseinandersetzung mit Themen wie Schuld und Sühne nicht scheuen, weil jeder in Natashas dysfunktionaler Familie ein Trauma überwinden muss und nicht zuletzt, weil sich die Marvel-Frauen endlich aus der Fuchtel der alten weißen Männer befreien. "Black Widow" ist ab 9. Juli via Disney+ mit VIP-Zugang abrufbar.

Action-Veteran Jean-Claude Van Damme hat in "The Last Mercenary" eine gefährliche Mission vor der Brust. (Bild: Netflix / Alois Maillet)
Action-Veteran Jean-Claude Van Damme hat in "The Last Mercenary" eine gefährliche Mission vor der Brust. (Bild: Netflix / Alois Maillet)

"The Tomorrow War" (Amazon Prime Video)

"Unser Feind ist nicht menschlich!" In "The Tomorrow War", dem groß angekündigten Science-Fiction-Spektakel von Amazon Prime Video, überbringen Zeitreisende aus dem Jahr 2051 eine schockierende Nachricht: Die Erde wird schon bald von einer tödlichen Alien-Spezies überfallen und ist dem Untergang geweiht. In der Fantasie der Filmemacher (Drehbuch: Zach Dean, Regie: Chris McKay) jedenfalls sollen Soldaten um den charismatischen Dan ("Guardians Of The Galaxy"-Star Chris Pratt) versuchen, zumindest die fremdbestimmte Apokalypse aufzuhalten. Sie müssen sich nur darauf einlassen, auf Wissenschaftler zu vertrauen und ein paar Jahre in die Zukunft zu reisen.

Dan hat alle Hände voll zu tun: militärische Operationen anführen, im Forschungslabor Erkenntnisse gewinnen, und dann sind da auch noch komplizierte Familienverhältnisse: Vor allem in der Beziehung zu seinem Vater (Oscar-Preisträger J.K. Simmons) müssten dringend Missverständnisse geklärt werden. Das ist ziemlich viel für einen einzigen Film. Trotz einiger Schwächen im Drehbuch und vereinzelten B-Movie-Anflügen macht "The Tomorrow War" aber Spaß - zumindest, wenn man die Story nicht zu sehr hinterfragt.

Robyn McCall (Queen Latifah) strebt Gerechtigkeit an - um jeden Preis. (Bild: Sophy Holland / CBS / Universal Television)
Robyn McCall (Queen Latifah) strebt Gerechtigkeit an - um jeden Preis. (Bild: Sophy Holland / CBS / Universal Television)

"The Last Mercenary" (Netflix)

Besetzungcoup für Netflix: Für den Filmkracher "The Last Mercenary" konnte der Streamingdienst keinen Geringeren als Actionfilm-Ikone Jean-Claude Van Damme verpflichten. Der Belgier spielt im Film von David Charhon den Ex-Geheimagenten Richard Brumère. Der gefürchtete Söldner hatte die Bühne eigentlich längst verlassen. Doch als seine Immunität aufgehoben wird, sieht sich "La Brume" mit einer besonderen Mission konfrontiert: Er muss nicht nur seinen Sohn Archibald (Samir Decazza) vor der Mafia beschützen, sondern ihm auch beichten, dass er sein Vater ist.

Rasante Actioneinlagen, schräger Humor und mittendrin Jean-Claude Van Damme: In "The Last Mercenary" von Filmemacher David Charhon geht es ordentlich zur Sache. Allen voran legt Hauptdarsteller Van Damme los wie die Feuerwehr und zeigt, dass er längst nicht zum alten Eisen gehört. Davon können sich Zuschauerinnen und Zuschauer ab 30. Juli bei Netflix überzeugen.

He-Man war für viele Kinder der 80er-Jahre ein Held. Nun kehrt der Muskelprotz für eine Netflixserie zurück. (Bild: Netflix)
He-Man war für viele Kinder der 80er-Jahre ein Held. Nun kehrt der Muskelprotz für eine Netflixserie zurück. (Bild: Netflix)

"The Equalizer" (Sky Ticket)

Ihrer Tätigkeit als Agentin hat Robyn McCall (Queen Latifah) in der Actionserie "The Equalizer" längst abgeschworen. Stattdessen will sie für ihre Tochter Delilah (Laya DeLeon Hayes) sorgen. Als einer Teenagerin jedoch ein Mord in die Schuhe geschoben wird, kann Robyn nicht anders - und verwandelt sich in eine todesmutige Kämpferin für Gerechtigkeit.

Bei den Begriffen McCall und Equalizer dürfte es bei Action-Enthusiasten klingeln. Schließlich schlüpfte Denzel Washington 2014 und 2018 in zwei "The Equalizer"-Filmen sehr überzeugend in die Rolle des gewaltbereiten Gerechtigkeitsfanatikers Robert McCall. In der gleichnamigen Serie gibt nun Queen Latifah, 2007 mit dem Golden Globe prämiert, die knallharte Rächerin. Zwar fällt das Reboot der Action-Crimeserie der 1980er-Jahre recht konventionell aus, solide Krimi-Unterhaltung ist ab 12. Juli bei Sky Ticket aber trotzdem geboten.

"Masters of the Universe: Revelation" (Netflix)

In den 80er-Jahren gab es nur wenig Spielzeug, das noch beliebter war als die Figuren der "Masters of the Universe"-Reihe, die ab 1983 auch in einer eigenen Zeichentrickserie zu sehen waren. Der große Held der Serie: He-Man. Für alle Nostalgiefans gibt es nun gute Nachrichten. Ab 23. Juli startet bei Netflix die Animationsserie "Masters of the Universe: Revelation" von Regisseur Kevin Smith ("Dogma", "Clerks - Die Ladenhüter").

In fünf Episoden erfährt der nostalgiebehaftete Stoff nicht nur eine optische Frischzellenkur. Die Serienfortsetzung führt die bekannte Geschichte um die Macht von Grayskull auch genau an der Stelle weiter, an der die Serie der 80er-Jahre ihr Ende fand. He-Man und Co. befinden sich also gerade mitten im Krieg im Eternia. Nach dem Kampf zwischen He-Man und Skeletor sind die Wächter von Grayskull über das ganze Land verstreut. So liegt es an Teela, He-Man mit den anderen Helden zusammenzubringen und für Frieden zu sorgen.

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