Nach acht Jahren! Ovtcharov wieder bei DM dabei

Nach acht Jahren! Ovtcharov wieder bei DM dabei
Nach acht Jahren! Ovtcharov wieder bei DM dabei

Auf der Suche nach seiner Top-Form findet der frühere Russland-Legionär Dimitrij Ovtcharov nach langer Abstinenz wieder den Weg zu einer Tischtennis-DM. Acht Jahre nach seinem bislang einzigem DM-Erfolg gibt der 33-Jährige am Wochenende in Saarbrücken sein Comeback bei nationalen Titelkämpfen.

Ovtcharov erhofft sich bei seinem zweite Turnier nach monatelanger Zwangspause wegen einer Knöcheloperation weitere Fortschritte beim Formaufbau für die Heim-EM im August in München.

Bei seiner Rückkehr in die Box beim WTT-Turnier in Lima war der Ex-Europameister bis ins Finale gekommen - und im Endspiel seinem Nationalmannschafts-Kollegen Dang Qiu (Düsseldorf) unterlegen. „In Lima hat der Fuß gehalten. In Saarbrücken erwarte ich wieder einen harten Wettkampf, was mir gut tun wird“, sagte Ovtcharov vor dem DM-Auftakt.

Sein härtester Widersacher in Abwesenheit des seit 2020 nicht mehr bei einer DM aufschlagenden WM-Dritten Timo Boll (Düsseldorf) und des pausierenden Lokalmatadoren Patrick Franziska könnte erneut Qiu werden. Der Penholder-Spieler tritt nach seinem Erfolg in Peru erstmals als Mitglied des elitären Top-10-Klubs zu einem Wettbewerb an. Auch Titelverteidiger Benedikt Duda (Bergneustadt) rechnet sich wieder Chancen aus.

Rekord von Roßkopf/Fetzner wackelt

Zusammen sind Duda und Qiu eindeutige Favoriten im Doppel. Nach vier Titeln in Folge kann das Duo durch einen weiteren Erfolg den 31 Jahre alten Serienrekord des heutigen Bundestrainers Jörg Roßkopf mit seinem damaligen Weltmeister-Partner Steffen Fetzner brechen.

„Bestmarken sind etwas Bedeutendes. Ein Rekord ist etwas, an das man sich erinnern kann“, sagt Duda: „Falls das mit dem fünften Titel klappt, müssen wir wohl mal mit Rossi reden - mal schauen, wer dann wem einen ausgeben muss.“

Im Frauen-Turnier kann Top-10-Spielerin Han Ying (Düsseldorf/Tarnobrzeg) auf ihren zweiten Titel hoffen. Nach dem Verzicht von Vorjahresgewinnerin Nina Mittelham (Berlin) gilt Team-Europameisterin Sabine Winter (Schwabhausen) als stärkste Herausforderin der Defensivstrategin.


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