„Ach Monika“

15 Stunden Jamaika-Beratung bieten viele Möglichkeiten für Späße der Twitter-Nutzer. Keine Mehrheit gab es bei der Antwort auf die Frage, ob es bei den Gesprächen eher wie im Kindergarten oder in der Dating-Show zugeht.


Zwei Worte hatte Renate Künast eine halbe Stunde nach Mitternacht für ihre Parteikollegin Monika Herrmann, Berliner Bürgermeisterin im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, übrig. Zwei Worte, die viel über die allgemeine Stimmung zu den endlos wirkenden Jamaika-Sondierungsgesprächen in Deutschland aussagen: „Ach Monika“ twitterte sie als Antwort auf die Aufforderung ihrer Kollegin, lieber auszusteigen als Grundsätze zu verwässern und Kompromisse nicht als Unterwerfung zu verstehen.


Ernüchtert wirkten diese zwei Worte von Grünen-Politikerin Künast. Und Ernüchterung treibt Nutzer auf Twitter immer wieder zu humorvollen Höchstleistungen. 15 Stunden auf ein Ergebnis von Koalitionssondierungen zu warten – vergeblich – , führen wohl erst Recht zu Sternstunden des Galgenhumors.








Kindergarten, Theater-Aufführung, Dating-Show oder Gruppenarbeit in der Schule – vielen Vergleichen konnten Twitter-Nutzer etwas abgewinnen.








Die CSU ist Schuld und die AfD der Sieger

Viele sahen die Schuld für die sich bei der CSU.





Und die AfD als Sieger...




Manch einer wies noch darauf hin, dass es auch nach den Sondierungen noch langwierig mit Jamaika weitergehen könnte.


Wieder andere ließen inzwischen lieber Lieder als Worte sprechen. Ob diese optimistisch oder pessimistisch wirken sollten, bleibt wohl jedem selbst überlassen.