AC Mailands Massimiliano Mirabelli: "Leonardo Bonucci war nicht geplant"

Der Königstransfer des AC Mailand, Leonardo Bunucci, war wohl eigentlich gar nicht geplant. Das erklärte Sportdirektor Massimiliano Mirabelli.

Wie die Jungfrau zum Kind kam der AC Mailand zu Leonardo Bonucci. So stellt es zumindest Sportdirektor Massimiliano Mirabelli dar. Er spricht zudem über den Poker mit Mino Raiola bezüglich Gianluigi Donnarumma.

"Es war eine schwierige Transferphase", gab Mirabelli bei Radio Rossonera an. Der Sportdirektor Milans erfreute sich allerdings an der Möglichkeit, Bonucci zu verpflichten: "Das war kein geplanter Move, weil wir keine Ahnung hatten, dass eine Chance existierte, ihn von Juventus zu bekommen."

Bonucci verließ Turin im Streit und sorgte somit für eine faustdicke Überraschung: "Ich hätte mir niemals gedacht, dass sie einen so wichtigen Spieler einfach gehen lassen."

So habe Mirabelli dem Bonucci-Berater zuerst nahegelegt, seine "Zeit nicht zu verschwenden", ehe er den Ernst der Lage begriff.

Mirabelli mit Respekt für Raiola

Das Zeitfenster war knapp. "Ich sprach mit CEO Marco Fassone. Uns war klar, dass wir den Transfer in 24 bis 48 Stunden abschließen müssen oder ihn verpassen", so Mirabelli. Nun spielt Bonucci für den AC Milan und hat sich bereits als Abwehrchef etabliert.

Dahinter hält weiterhin Donnarumma. Dessen Verbleib stand im Sommer auf der Kippe, sein Berater lehnte eine Verlängerung ab. "Wir reden hier nicht über jemanden, der keinen Plan hat. Als er Nein sagte, haben wir weitergekämpft und so lange gedränt, bis wir eine Einigung hatten", erklärte Mirabelli.