AUF- und ABSTIEG: DFB-Chef Grindel will Aufstieg in die Dritte Liga ändern

Reinhardt Grindel, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes

Schon in der kommenden Saison könnte es eine neue Aufstiegsregelung zwischen Fußball-Regionalliga und Dritten Liga geben. Bei der Konferenz der Präsidenten der Regional- und Landesverbände des DFB wurden mehrere Varianten diskutiert, um die umstrittene Relegation der Regionalliga-Meister teilweise abzuschaffen. In Zukunft könnte es vier statt bisher drei Auf- und Absteiger geben.

Reinhard Grindel, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, sprach sich in einem Gespräch mit der Funke-Mediengruppe dafür aus, "von fünf ­Staffel­siegern steigen vier auf".

"Im September wollen wir die Gespräche mit den Regionalligaklubs und der Dritten Liga führen", sagte Grindel. "Anfang Oktober möchten wir den Spielausschuss offiziell mit der Prüfung beauftragen. Danach würde das Ergebnis im Kreis der Landes- und Regionalverbände noch einmal abschließend besprochen. Unser Ziel ist die Verabschiedung der neuen Struktur durch den DFB-Vorstand im Dezember."

Neue Regelung könnte schon 2018 kommen

Mit Beginn der Saison 2018/19 könnte die neue Regelung greifen.

"Ich denke, dass das Modell vier aus fünf gute Chancen haben könnte, sich durchzusetzen", sagte Grindel, "weil es eine einfache und gerechte Lösung ist. Der Grundsatz, der Meister muss aufsteigen, wird zwar nicht in Gänze erreicht, aber in den meisten Fällen."

Dieses Modell sieht vor, dass drei von fünf Regionalliga-Meistern direkt aufsteigen. Die beiden anderen ermitteln in einer Relegation den vierten Aufsteiger. Wer direkt aufsteigt, soll nach einem ...

Lesen Sie hier weiter!