Abschluss des G20-Gipfels: Dissens beim Klima, Einigung in anderen Bereichen

Wie erwartet sorgte vor allem Donald Trump für inhaltliche Unstimmigkeiten.

Donald Trump gegen den Rest der Welt: Die Differenzen zwischen den USA und der Staatengemeinschaft in Sachen Klimaschutz bleiben unüberbrückbar. Beim G20-Gipfel der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in Hamburg gelang es den übrigen Teilnehmern nicht, den US-Präsidenten beim Kampf gegen die Erderwärmung wieder ins Boot zu holen. Die Amerikaner bleiben dabei, das Pariser Welt-Klimaabkommen verlassen zu wollen.#

Damit endete der Hamburger Gipfel am Samstag mit einem klaren Dissens. Das ist bei G20-Treffen äußerst ungewöhnlich, denn normalerweise sind die Teilnehmer darauf bedacht, in allen Punkten gemeinsame Positionen zu finden. Auch Länder wie Russland und Saudi-Arabien, die vom Verkauf von Öl und Gas leben, tragen die Klimaschutz-Ziele weiter mit.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die die Gespräche in Hamburg leitete, sagte am Samstag in Hamburg nach dem Ende der Verhandlungen: „Dieser Dissens ist nicht irgendwie zugekleistert worden, sondern er ist klar benannt“. 

Im Abschlussdokument des G20-Gipfels heißt es nun, man nehme die Position der USA in der Klimapolitik „zur Kenntnis“. Die anderen Partner bekräftigten hingegen, dass sie die Pariser Vereinbarung umsetzen wollen. Der Vertrag wird auch als „unumkehrbar“ bezeichnet – was eine klare Absage an Trumps Wunsch ist, das Abkommen aus dem Dezember 2015 neu zu verhandeln.

Im Abschusstext wird der amerikanischen Position zur Energie- und Klimapolitik viel Raum gegeben. So heißt es, dass die USA anderen Ländern dabei helfen wollten, „auf fossile Brennstoffe zuzugreifen“ und diese sauberer und effizienter zu nutzen.

Präsident Trump will Öl und Kohle in seinem Land zu einer Renaissance verhelfen und die Energieexporte der USA massiv steigern....Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung