G7-Eklat: Trump soll Merkel Bonbons zugeworfen haben

Beim G7-Gipfel in La Malbaie, Kanada, soll Donald Trump seiner deutschen Kollegin Bonbons als Gegenleistung gegeben haben. (Bild: Getty Images)

Der Gipfel der G7-Staaten hatte in einem Eklat geendet. Donald Trump war vorzeitig von dem Treffen in Kanada abgereist. Nun wurde bekannt: Der US-Präsident soll Angela Merkel Bonbons hingeworfen haben, mit den Worten: „Sag nicht, dass ich dir nie etwas gebe!“

Das Verhältnis zwischen den USA und Deutschland hat definitiv schon bessere Zeiten gesehen. Wie schlecht die Stimmung ist, verdeutlich nun eine Anekdote von Ian Bremmer. Der Präsident der Politikberatung Eurasia Group schilderte im Gespräch mit dem US-Sender CBS eine Anekdote vom G7-Gipfel, die bisher nicht publik geworden war.

Bei dem Treffen in La Malbaie, Kanada, hatten die Staatschefs Donald Trump gedrängt, Zugeständnisse im Handelsstreit zu machen. Auf einem inzwischen berühmt gewordenen Foto ist ein sitzender Trump zu sehen, umringt unter anderem von Angela Merkel und dem japanischen Premierminister Shinzo Abe. Die Politiker konnten Trump überreden, die Abschlusserklärung zu unterzeichnen. Seine Unterschrift erklärte Trump später in einem Tweet allerdings für nichtig.

Donald Trump unter Beschuss: Beim G7-Gipfel drängte man den US-Präsidenten zu einer Unterschrift. (Bild: Getty Images)

Kurz nachdem dieses Bild entstanden war, soll Trump Bremmer zufolge aufgestanden sein und Angela Merkel zwei Bonbons zugeworfen haben. Dabei soll der US-Präsident gesagt haben: „Hier, Angela. Sag nicht, dass ich dir nie etwas gebe!“ Wie die „New York Post“ berichtet, soll es sich dabei um Süßigkeiten der in den USA beliebten Marke Starburst gehandelt haben.

Bremmer sagte in dem Interview mit CBS weiter: „Die beiden Staatsführer respektieren einander ganz offensichtlich nicht.“ Ob Bremmer den Vorfall mit den Süßigkeiten selbst beobachtet hat oder ihm dies von einem Dritten zugetragen wurde, verriet der Politikwissenschaftler nicht.