Abenteuerliche Reise auf Bohrinsel bringt Streuner zu seinem Besitzer zurück

·Lesedauer: 1 Min.
Der einäugiger vermeintliche Streuner wurde auf der Bohrinsel vor der schottischen Küste gefunden (AFP/Jonathan Nackstrand) (Jonathan Nackstrand)

Seiner abenteuerlichen Reise auf eine Ölplattform in der Nordsee hat es ein vermeintlicher Straßenkater zu verdanken, dass er nach vielen Jahren wieder mit seinem Besitzer vereint ist. Wie die Tierschutzorganisation SPCA am Freitag mitteilte, wurde sie von Arbeitern auf der vor dem schottischen Hafen von Peterhead gelegenen Bohrinsel eingeschaltet, nachdem diese den einäugigen schwarzen Kater in einem Schiffscontainer entdeckt hatten.

Die SPCA-Helferin Aimee Findlay kümmerte sich darum, dass der kleine blinde Passagier mit dem Hubschrauber zurück aufs Festland gebracht wurde. Dort war der Streuner mit dem Spitznamen "One-eyed Joe" eine kleine Berühmtheit: Wie sich herausstellte, lebte er seit fünf Jahren im Hafengebiet von Peterhead und ließ sich vom Personal des nahegelegenen Gefängnisses durchfüttern.

Ein Tierarzt, der das Tier untersuchte, fand jedoch anhand von dessen Mikrochips heraus, dass "One-eyed Joe" in Wahrheit "Dexter" heißt und von seinem Besitzer seit fünf Jahren vermisst wurde. SPCA-Helferin Findlay konnte die beiden inzwischen wieder miteinander vereinen.

ans/bfi

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.