Auf der A7 ausgebüxt: Das sind die Bullen-Brüder aus dem Elbtunnel

Gustl und Liborius machten Montag die A7 unsicher – und sind nun ziemlich erschöpft.

Staksig humpelt Gustl über die Wiese von Bauer Siemes in Winnemark (Kreis Rendsburg-Eckernförde) an der Schlei. Die Strapazen des vergangenen Tages sind dem neun Monate alten Galloway-Rind noch anzumerken. „Er hat Muskelkater“, sagt Bauer Christian Siemes.

Zwei Stunden lang hatte der 44-Jährige zusammen mit der Feuerwehr und der Polizei am Montag versucht, Gustl und seinen Halbbruder Liborius im Elbtunnel einzufangen. Darin waren die beiden Rinder geflüchtet, nachdem sie aus dem Anhänger ausgebüxt waren.

Siemes war auf dem Rückweg von Worpswede bei Bremen, wo er die beiden Tiere gekauft hatte. Kostenpunkt: Zwischen 700 und 1000 Euro. Genaueres will der Bauer nicht verraten. Noch zwei Stunden Fahrt bis an die Schlei lagen vor ihm. Da geriet er kurz vor Einfahrt in den Elbtunnel in einen Stau.

„Ich merkte schon, dass die beiden hinten unruhig wurden“, erzählt der 44-Jährige. „Der Anhänger wackelte.“ Plötzlich hörte Siemes ein Rumpeln und blickte in den Rückspiegel. Da sah er...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo