Verdacht auf illegales Autorennen: Unfall auf A57 bei Ehrenfeld – Fahrer verletzt

Die Polizei Köln geht davon aus, dass sich die Raser zu dem Rennen verabredeten.

Nach einem Unfall am Samstagabend in Neuehrenfeld stehen zwei Fahrer im Verdacht ein illegales Autorennen veranstaltet zu haben.

Den Ermittlern zufolge hatten Zeugen berichtet, dass der 18- und der 19-jährige Fahrer gegen 21 Uhr auf dem Zubringer zur A57 in Richtung des Kreuz Köln-Nord unterwegs waren. Hinter dem Autobahntunnel beschleunigten beide Autos. Als sie an der Anschlussstelle Ehrenfeld auf die Abfahrtsspur wechselten verlor der Jüngere die Kontrolle über seinen Wagen.

Dieser schleuderte auf eine umliegende Grünfläche und traf einen Laternenmast. Dabei wurde der Fahrer leicht verletzt. Die hinzugerufenen Beamten stellten Fahrzeuge, sowie Führerscheine und Handys der Männer und ihrer zwei Beifahrer sicher.

Kürzlich im Bundestag eine Gesetzesänderung zu Rasern verabschiedet

Ob es sich die Beiden zu einem Autorennen verabredet hatten, sei derzeit noch nicht gesichert. Das teilte ein Sprecher der Polizei am Sonntag dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ mit. „Was uns die Zeugen berichtet haben, weißt aber daraufhin.“

Dem Sprecher zufolge, bleibe die Zahl derartiger Vorfälle konstant. „Wir sehen hier keine Besserung, denn die Szene wächst immer nach.“ Daher begrüße man die Gesetzesänderung, die gerade im Bundestag verabschiedet wurde. „Das Thema hat in letzter Zeit mehr Öffentlichkeit erfahren“, so der Sprecher weiter. Die Polizei erhalte deshalb mehr Hinweise aus der Bevölkerung. (akh)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta