a-ha: "Am Ende hassen wir uns alle"

Magne Furuholmen, Paul Waaktaar-Savoy and Morten Harket am Dienstag in Berlin

Ein bisschen müde wirken Morten Harket, Pål Waaktaar-Savoy und Magne Furuholmen am Dienstagnachmittag in den Nordischen Botschaften an der Rauchstraße. Seit über 30 Jahren stehen die drei Norweger als a-ha auf der Bühne und geben offen zu: Pressetermine sind nicht immer ein Vergnügen. Doch schließlich gibt es ein neues Album zu bewerben. Am 6. Oktober erscheint "Summer Solstice". Für eine MTV-Unplugged-Produktion hat die Band ihre alten Songs erstmals akustisch arrangiert. Ein Gespräch über Monotonie, ihr wiederentdecktes Gemeinschaftsgefühl und Berlin.

Vor zwei Jahren haben Sie in den Nordischen Botschaften Ihre Wiedervereinigung bekannt gegeben. Jetzt sind Sie wieder hier. Gibt es eine besondere Verbindung zu dem Ort?

Magne Furuholmen: Das ist nur unserem Mangel an Kreativität geschuldet (lacht). Nein, ernsthaft, Berlin ist für uns schon seit langer Zeit ein zentraler Ort. Zum einen, weil unsere Plattenfirma hier sitzt. Zum anderen, weil Deutschland sehr wichtig für unsere Karriere war.

In über 30 Jahren Bandgeschichte, was ist Ihre wildeste Berlin-Erinnerung?

Furuholmen: Das sind Dinge, die außerhalb von a-ha passiert sind.

Morten Harket: Ich wollte gerade sagen, halt uns bloß da raus (lacht).

Furuholmen: Ich bin auch Maler und komme deshalb häufig nach Berlin. Zum Beispiel zur Art Week. Im Kunstbereich passiert in der Stadt unglaublich viel. Aber es ist immer gut, sich ein paar Geheimnisse zu bewahren.

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