Mit 96 Jahren: Komponist Mikis Theodorakis gestorben

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Der griechische Komponist Mikis Theodorakis ist im Alter von 96 Jahren gestorben. (Bild: ORESTIS PANAGIOTOU/AFP via Getty Images)
Der griechische Komponist Mikis Theodorakis ist im Alter von 96 Jahren gestorben. (Bild: ORESTIS PANAGIOTOU/AFP via Getty Images)

Der griechische Komponist Mikis Theodorakis ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Er galt in seiner Heimat als der bekannteste Komponist des 20. Jahrhunderts.

Der griechische Komponist, Schriftsteller und Politiker Mikis Theodorakis ist tot. Wie das griechische Kultusministerium mitteilte, ist der bekannte Musiker im Alter von 96 Jahren in Athen gestorben. Laut Berichten der "Tagesschau" unterbrachen Radio- und TV-Sender in Griechenland aufgrund des Todes des Komponisten ihre Programme, um stattdessen seine Musik zu spielen.

Theodorakis machte sich unter anderem mit seinen Filmmusiken zu "Alexis Sorbas" (1964), "Z" (1969) und "Serpico" (1973) einen Namen, engagierte sich in seinem Heimatland aber auch politisch und wird bis heute als Ikone gefeiert und verehrt.

Im Zweiten Weltkrieg schloss sich der junge Musiker Mikis Theodorakis, der bereits mit 17 Jahren Konzerte gab, dem Widerstand gegen die deutschen und italienischen Besatzer an. Bis heute gilt Theodorakis deshalb als unbeugsamer Volksheld - auch musikalisch gesehen, denn sein "Lied vom Kapitän Zacharias" war die Hymne der Partisanen. Er engagierte sich in der Politik, seine weltweit beliebte Musik half ihm dabei: Theodorakis komponierte Orchesterwerke und Ballette, aber auch Filmmusiken wie "The Barefoot Battalion", "Honeymoon" oder "Faces in the Dark" - und eben "Alexis Sorbas", das ihn weltberühmt machte.

Außerdem verfasste der 1925 auf der Insel Chios geborene Theodorakis mehrere Bücher, darunter Gedichtbände, autobiografische Werke, aber auch musikbezogene Titel. 1953 heiratete er seine Frau Myrto Altinoglou, mit der er zwei gemeinsame Kinder hatte.

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