94 % der Unternehmen räumen eine Wissenslücke im Bereich Datenschutz ein

  • 59 % der Teams für den technischen Datenschutz sind unterbesetzt

  • Jeder Fünfte sagt, dass es mehr als 6 Monate dauert, um eine Stelle für den technischen Datenschutz in seinem Betrieb zu besetzen

  • ISACA fordert Unternehmen auf, ihren Ansatz zur Behebung der Kompetenzlücke im Datenschutz zu überarbeiten, um über den Erfahrungshorizont hinaus zu blicken und sich stattdessen auf Schulung und Weiterbildung zu konzentrieren

LONDON, January 18, 2023--(BUSINESS WIRE)--Datenschutz ist eine entscheidende Komponente des digitalen Vertrauens – er trägt zu einem besseren Ruf und weniger Cybersicherheits-Zwischenfällen für jene Unternehmen bei, die ihm Priorität einräumen. Die Global Digital Trust Association, ISACA, glaubt, dass Unternehmen sich seiner Bedeutung bewusst sind. Laut dem heute veröffentlichten Bericht „Privacy in Practice" 2023 bieten 87 % der Unternehmen in Europa ihren Mitarbeitern Schulungen zum Datenschutz an. Aber sie erreichen ihr Ziel nicht, da den meisten Unternehmen (94 %) die Lückenhaftigkeit der Datenschutzkenntnisse in ihren Betrieben bewusst ist.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20230117005917/de/

ISACA surveyed more than 1,800 professionals worldwide—including 375 in Europe—who work in data privacy or have detailed knowledge of the data privacy function within their organisations to demonstrate current perspectives on privacy staffing, organisation structure, frameworks and policies, budgets, training, and data breaches. Learn more about the key findings and the business benefits of privacy by design at www.isaca.org/privacy-month-2023. (Graphic: ISACA)

Im ISACA-Bericht „Privacy in Practice" wird der Stand des Datenschutzes in Unternehmen unter die Lupe genommen; es werden Trends rund um Datenschutzteams, datenschutzbezogene Herausforderungen, Einbau von Datenschutz und die Zukunft des Datenschutzes untersucht.

Der Bericht verdeutlicht, dass derzeit mehr als die Hälfte der technischen Datenschutzteams in Europa (59 %) unterbesetzt sind. Der Aufbau dieser Abteilungen ist eine Herausforderung, da jedes fünfte Unternehmen angibt, dass es mehr als sechs Monate braucht, um eine Stelle für den technischen Datenschutz zu besetzen, und 41 % sagen, dass ihre Datenschutzbudgets unterfinanziert sind.

Zu den am häufigsten gemeldeten Mängeln im Datenschutz gehören fehlende oder schlechte Schulung (49 %), Datenschutzverletzungen (38 %) und Vernachlässigung von eingebautem Datenschutz (39 %). Da nur 38 % der Führungskräfte von der Fähigkeit ihres Unternehmens überzeugt sind, die Vertraulichkeit ihrer sensiblen Daten gewährleisten zu können, müssen Unternehmen ihre Herangehensweise ändern, um die Wissenslücke im Datenschutz zu beheben. Sonst riskieren sie, ihre Kundenbeziehungen zu gefährden und den Ruf des Unternehmens zu schädigen.

Chris Dimitriadis, Global Chief Strategy Officer, ISACA, sagt: „Datenschutzexperten spielen eine Schlüsselrolle beim Aufbau von digitalem Vertrauen. Mit fortschreitender Technologie, der Einführung neuer Komplexitäten und Bedrohungen und mit zunehmender Größe und Raffiniertheit der Landschaft der Cyberbedrohungen wird die Nachfrage nach diesen Experten weiter steigen. Die erhöhte Nachfrage nach Datenschutzkenntnissen ist eine gute Nachricht für Kandidaten mit Kenntnissen in Datenschutztechnologie, aber auch eine schlechte Nachricht für Unternehmen, die Schwierigkeiten haben, diese Kompetenzlücke zu schließen. Wie unsere neue Studie zeigt, müssen Unternehmen erwägen, ihre Schulungsprogramme zu ändern und Privacy by Design einzuführen, um die Anzahl der Datenschutzverletzungen zu begrenzen, digitales Vertrauen aufzubauen und das Unternehmen auf langfristigen Erfolg auszurichten."

Tony Hughes, Mitglied der ISACA Emerging Trends Working Group, fügt hinzu: „Nur nach Kandidaten mit spezifischer Erfahrung und technischen Datenschutzkenntnissen zu suchen, ist eine veraltete Denkweise – sie schränkt Unternehmen unmittelbar auf einen kleinen Pool von Personen ein. Stattdessen müssen sich Unternehmen auf die Umschulung von Mitarbeitern außerhalb des Datenschutzbereiches stützen, Vertragsangestellte einsetzen und sich auf Personen mit der richtigen sozialen Kompetenz konzentrieren, um die Lücke in den Datenschutzkenntnissen zu minimieren."

Hinweise für Redakteure

Alle Zahlen basieren auf Feldstudien, die von ISACA durchgeführt wurden. Die Feldstudien wurden im 4. Quartal 2022 bei 1890 Datenschutzexperten weltweit durchgeführt, darunter 375 in Europa.

Der Bericht „Privacy in Practice" von ISACA steht jetzt hier zum Download bereit.

Über ISACA

Seit mehr als 50 Jahren stattet ISACA Einzelpersonen und Unternehmen mit dem Wissen, den Referenzen, der Ausbildung, der Schulung und der Community aus, um ihre Karriere voranzutreiben, ihre Organisationen zu transformieren und eine vertrauenswürdigere und ethischere digitale Welt aufzubauen. ISACA nutzt das Fachwissen seiner mehr als 165.000 Mitglieder, die in Bereichen des digitalen Vertrauens wie Informationssicherheit, Governance, Gewährleistung, Risiko, Datenschutz und Qualität tätig sind. ISACA ist in 188 Ländern vertreten, mit 225 lokalen Gruppen weltweit. Durch seine Stiftung „One In Tech" unterstützt ISACA IT-Ausbildungen und Karrierewege für unterversorgte und unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen.

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