Meisterfeier auf fremden Eis! Eisbären demütigen München

Meisterfeier auf fremden Eis! Eisbären demütigen München
Meisterfeier auf fremden Eis! Eisbären demütigen München

Gratulation an die Eisbären Berlin!

Der alte und neue deutsche Eishockey-Meister kommt aus der Hauptstadt. In München feiern die Berliner einen 5:0-Auswärtssieg (1:0, 3:0, 1:0) und liegen damit in der Best-of-Five-Serie uneinholbar 3:1 in Führung.

Berlin-Coach war nach dem Spiel bei Magenta Sport voll des Lobes für sein Team: „Ich kann es nicht beschreiben, es ist unglaublich. Ich bin so stolz auf mein Team, ich kann es nicht in Worte fassen.“

Für die Gäste sorgte Matt White in der 9. Minute für das 1:0. Zuvor mussten die Berliner jedoch einige Schrecksekunden überstehen. Die Münchner starteten wie die Feuerwehr. Lediglich Eisbären-Goalie Mathias Niederberger und einem aufmerksamen VAR war es zu verdanken, dass die Berliner nicht in Rückstand gerieten.

Kurz vor dem Führungstreffer durch White lagen sich bereits die Hausherren jubelnd in den Armen. Aber Justin Schütz hatte Niederberger bei einem Schlagschuss behindert, weswegen der Treffer nach Videostudium durch die Unparteiischen aberkannt wurde.

Berlin macht mit Doppelschlag alles klar

Im zweiten Drittel machten die Gäste dann alles klar. Ein Doppelschlag innerhalb 51 Sekunden durch Frans Nielsen (25.) und Marcel Noebels (26.) sorgte für das 3:0. Durch Whites zweiten Treffer an diesem Abend zum 4:0 (37.) war das Spiel entschieden.

Zwar mühten sich die Münchner nochmal, um für ein erneutes Wunder wie in Spiel eins zu sorgen, an diesem Tag war das aber nicht möglich. In den Schlusssekunden sorgte ein Empty-Net-Goal durch White, für den es der dritte Treffer an diesem Abend war, für den Endstand.

Berlin mit weißer Weste in München

Damit fügten die Berliner dem Gegner auch eine besondere Schmach zu: Bereits in der Hauptrunde konnte Berlin alle Spiele in München gewinnen. Nun stehen auch in der Finalrunde bei zwei Auftritten in der bayerischen Landeshauptstadt zwei Siege zu Buche. Während allerdings in Spiel zwei noch eine doppelte Overtime in München nötig war, war das Match diesmal schon nach der regulären Spielzeit beendet.

EHC-Stürmer Patrick Hager versuchte sich nach dem Spiel bei Magenta Sport in einer Erklärung: „Bis auf das, dass wir die Torchancen nicht genutzt haben, können wir uns nicht vorwerfen. Berlin war heute einfach eiskalt.“

Zum Final-MVP wurde Berlin-Kapitän Frank Hördler gekürt, der bereits seine neunte deutsche Meisterschaft einfuhr - alle mit den Eisbären.

Für die Eisbären ist es der neunte deutsche Meistertitel in der DEL. Dazu kommen noch 15 DDR-Titel.

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