70 Staaten wollen Kampf gegen Terror-Finanzierung verstärken

“No Money for Terror” – unter diesem Motto haben sich Vertreter von über 70 Staaten zu einer Konferenz in Paris versammelt. Zwei Tage lang wurden Wege diskutiert, um die Geldquellen internationaler Terrororganisationen trockenzulegen.

Ganz wichtig sei dabei zuallererst der Kampf gegen Terrorpropaganda im Internet, sagte der französische Präsident Macron in seiner Abschlussrede.

“Gruppierungen wie dem Islamischen Staat und al-Kaida wird online freier Raum für ihre Propaganda gelassen – und das, nachdem sie fast ihr gesamtes physisches Territorium verloren haben und ums Überleben kämpfen. So wird ihnen die Möglichkeit gegeben, sich zu regenerieren, was unverantwortlich ist“, so der französische Staatschef.

Plattformen, die die Verbreitung von Terrorpropaganda zuließen, müssten künftig konsequenter zur Rechenschaft gezogen werden. Dafür müsse ein international gültiger rechtlicher Rahmen geschaffen werden.

Macron rief in Paris auch dazu auf, gezielter gegen den Handel mit Menschen, Waffen und Drogen vorzugehen – die drei Säulen, auf die sich der Terrorismus finanziell in erster Linie stütze.