70 Millionen Amerikaner bibbern sich ins neue Jahr

Der Start ins neue Jahr ist für rund 70 Millionen Amerikaner der kälteste seit Jahrzehnten. Schuld ist eisige Luft aus der Arktis, die weite Teile der USA bibbern lässt. Vor allem für den Mittleren Westen und den Osten sagen Meteorologen Rekord-Minustemperaturen voraus.

Schneepflüge und Streuwagen sind im Dauereinsatz. Selbst in südlichen Bundesstaaten wie Texas und Oklahoma gibt es Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und auf den Straßen Unfall-Chaos.

Weiter nördlich in Chicago sind in den letzten Tagen mindestens zwei Menschen an Unterkühlung gestorben. Dieser obdachlose Mann fand Schutz in einer Notunterkunft.

Lee Lane ist obdachlos und fand Schutz in einer Notunterkunft: „Stellen Sie sich vor, wie es für jemand ohne solch einen Unterschlupf ist. Auf der Straße holt man sich den Tod, man erfriert.“

Der Bürgermeister von Boston, Marty Walsh, gab eine Warnung an Menschen heraus, die Silvester im Freien feiern wollen: „Vorsicht vor Unterkühlung und Erfrierungen. Dazu kann es bei Temperaturen wie diesen innerhalb von weniger als 30 Minuten kommen.“

Vielerorts ist es mehr als 20 Grad kälter als sonst um diese Jahreszeit. Erst in der zweiten Januarwoche soll es milder werden.