67-Jähriger durch Betrug mit Kryptowährungen um hunderttausende Euro gebracht

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Blaulicht

Ein 67-Jähriger aus dem Raum Aschaffenburg ist bei einem Anlagebetrug mit Kryptowährungen um mehrere hunderttausend Euro gebracht worden. Der Mann überwies bereits im Jahr 2018 mehrere zehntausend Euro an eine Onlinehandelsplattform - in der Hoffnung, Kursgewinne bei Kryptowährungen zu erzielen, wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Dienstag in Würzburg mitteilte.

Als er sich die vermeintlichen Überschüsse auszahlen lassen wollte, vertrösteten ihn die unbekannten Täter den Angaben zufolge wiederkehrend und unter stets neuen Ausflüchten, dass dies nicht möglich sei. Als der Geschädigte den investierten Betrag fast schon verloren glaubte, meldeten sich die Betrüger Ende 2020 erneut telefonisch bei ihm.

Sie gaben vor, einem "regierungsnahen Unternehmen" anzugehören, das in europaweiter Zusammenarbeit mit Staatsanwaltschaften den Geschädigten unseriöser Plattformen helfe, wieder an ihr Geld zu gelangen. Der Mann sollte dafür weitere Konten für Kryptowährungen eröffnen und diese mit bestimmten Geldbeträgen befüllen.

Die Internetkriminellen verschafften sich nach Polizeiangaben zudem mit einem Fernwartungsprogrammen Zugriff auf den Rechner des Manns, indem sie vorgaben, bei komplexen Buchungen und Vorgängen helfen zu wollen.

Damit konnten sie nun verschiedenste Transaktionen durchführen und so bis 2021 mehrere hunderttausend Euro erbeuten. Der Mann erkannte schließlich den Betrug und erstattete Anzeige, woraufhin die Kriminalpolizei Aschaffenburg die Ermittlungen aufnahm.

awe/cfm

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