60 Millionen Euro für N26-Konkurrent Vivid Money

Gründerszene
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Die Vivid-Gründer Alexander Emeshev (l.) und Artem Yamanov
Die Vivid-Gründer Alexander Emeshev (l.) und Artem Yamanov

Der N26-Konkurrent Vivid Money hat frisches Geld bei Investoren eingesammelt und wird nun mit 360 Millionen Euro bewertet. Der Kapitalgeber Greenoaks habe die 60 Millionen Euro schwere Finanzierungsrunde angeführt, teilte das 2020 gegründete Berliner Unternehmen mit. Auch Altinvestor Ribbit Capital, der an bekannten Fintechs wie Robinhood, Coinbase oder Nubank beteiligt ist, sei dabei gewesen. In der Vergangenheit hatte auch die russische Bank TCS Group in das von Artem Yamanov und Alexander Emeshev gegründete Unternehmen investiert.

Das Geld soll überwiegend in die weitere Expansion sowie Produktentwicklung gesteckt werden. Vivid Money will über eine App alle Finanzierungsthemen wie Investments, Sparanlagen, Aktien und Krypto-Assets abbilden. Beide Gründer waren zuvor in Führungspositionen bei der Moskauer Neobank Tinkoff tätig, hinter der die TCS Group steht – Emeshev in der Produktentwicklung und Yamanov im Business Development.

Erst im November sammelte Vivid 15 Millionen Euro ein. Leadinvestor war damals Ribbit Capital. Die Unternehmensbewertung lag bei 100 Millionen Euro.

rtr, tib