60 Jahre Radarfalle : Ein Geburtstag, den niemand feiert

Die Blitzer spülen jährlich mehr als sechs Millionen Euro in die Staatskasse.

Ein kurzes rötliches Blitzen – „Schei...!“. Das ist oft die erste Reaktion auf die hochpreisigen Spontan-Selfies am Steuer. Was häufig als „Abzocke“ und „Wegelagerei“ geschimpft wird, hatte vor rund 60 Jahren seinen Ursprung. 1957 fanden die Tests der ersten Radarfalle in Düsseldorf, Ulm und auch in Hamburg statt. Seitdem hat die Polizei aufgerüstet – mit Erfolg...

Bis Ende August 1957 war Deutschland für ein paar Jahre ein Paradies für Raser. Geschwindigkeitsbegrenzungen? Fehlanzeige! Doch ab 1957 galt innerorts Tempo 50. Keine zwei Jahre später kam die erste mobile Radarfalle zum Einsatz. „Made in Germany“ – von Telefunken. Bis auch in Hamburg mobil geblitzt wurde, dauerte es allerdings noch einige Jahre.

1989 wurde der erste festinstallierte „Starenkasten“ aufgestellt, damals in St. Georg. Ihn gibt es mittlerweile  zwar nicht mehr – aber einen von 1992. Er steht an der Ludwig-Erhard-Straße bei der U-Bahn-Station Rödingsmarkt und ist die älteste...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo