6 Faktoren, die zum katastrophalen Ergebnis der Italien-Wahl führten

Leonhard Landes
Der Mentor und sein Lehrling: Fünf-Sterne-Gründer Beppe Grillo und Spitzenkandidat Luigi Di Maio.

Die schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden: Italien droht nach den Parlamentswahlen eine monatelange Blockade. Keine der Parteien kommt in dem zersplitterten System auf die notwendige Mehrheit, um die Regierung zu stellen. 

Zudem haben sich die Kräfteverhältnisse verschoben. Die traditionellen Parteien sind die Verlierer, die Rechten und Populisten die Gewinner.

Was führte zu diesem Ergebnis? 6 ausschlaggebende Faktoren – auf den Punkt gebracht.

Die Lage nach den Wahlen in Italien: 

► Die zwei großen Gewinner der Wahl: die euroskeptische und populistische Fünf-Sterne-Bewegung (rund 31 Prozent) und die ebenfalls euroskeptische und ausländerfeindliche Lega (18 Prozent).

► Die beiden großen Verlierer: die Sozialdemokraten (PD) um Ex-Ministerpräsident Matteo Renzi, der mit seinem Mitte-Links-Bündnis auf dem dritten Rang landet, und die konservative Forza Italia von Silvio Berlusconi.

Berlusconis Partei kommt zusammen mit der Lega und den rechtsradikalen Fratelli d’Italia zwar auf die meisten Stimmen. Um die Regierung zu stellen, reicht es aber nicht. Zudem wurde Berlusconi vom vermeintlich kleinen Partner Lega überholt.

► Bei den Parlamentswahlen...

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