550% mehr Dividende: Die Gold-Aktie ist ein Kauf

DER AKTIONÄR
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Gold: Die größte Rallye seit 2009?

Kontinuierlich steigende Dividendenzahlungen, dafür steht das Unternehmen Agnico Eagle Mines und überzeugt damit in einer Zeit in der andere große Goldproduzenten die Dividenden senken, oder gar ganz aussetzen. In zehn Jahren konnte Agnico die Dividende von 100 Millionen Dollar auf 658 Millionen Dollar steigern.

Mit neuen Explorationsprojekten, und den Enwticklungsprojekten in Kanada, sollen die Ziele des Unternehmens, wie die Produktionssteigerung um 30 Prozent in den nächsten drei Jahren, realisiert werden. Viel verspricht sich Agnico vom Meliadine Projekt in Nunavut, welches zu 100 Prozent Eigentum von Agnico ist und sich bereits im Stadium der Minenkonstruktion befindet. 3,4 Millionen Unzen Gold, prophezeien die Geologen, sind hier im Untergrund abzubauen.

Prognose seigt

Derzeit produziert Agnico auf sieben Minen in Nordamerika und auf einer Mine in Finnland, Gold, Silber und Kupfer. Besonderes Aushängeschild für die Expansion ist die Realisierung von fünf Minen im letzten Jahrzehnt. Agnico hob die Produktionsprognosen für 2017 nach dem ersten Quartalsbericht 2017 um 20 000 Unzen, auf mehr als 1,57 Millionen Unzen Gold an.

Grund ist die Lapa Mine, deren Lebensdauer bis zum Ende des zweiten Quartals 2017 verlängert werden konnte. Bis ins Jahr 2020 möchte Agnico die zwei Millionen Unzen Marke knacken und den Trend der letzten Jahre bestätigen. Der Unternehmensgewinn belief sich im ersten Quartal auf 76 Millionen Dollar. Das ist eine knappe Verdreifachung zum Vorjahreszeitraum. Pro Aktie wurde eine Quartalsdividende von 0,10 Dollar an die Investoren ausgeschüttet.

Im Chart bahnt sich eine fulminante Aufwärtsbewegung an. Hält die Unterstützung im Bereich 37 bis 38 Euro und wird das Dreieck in den nächsten Wochen nach oben Durchbrochen, könnte das Jahreshoch aus dem letzen Jahr, bei 54 Euro, aus dem Markt genommen werden. Ein steigender Goldpreis würde dieser Bewegung zusätzlich Schwung verleihen. Zur Absicherung wird bei 33 Euro der Stoppkurs gesetzt. Wer einen längeren Atem hat, sollte die starke Unterstützungszone im Bereich 30 bis 32 Euro ihre Arbeit machen lassen.