55 Prozent in sieben Tagen: Bitcoin klettert auf 15.000 Dollar

Nikolas Kessler
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"Bitcoin – der erste Bullenmarkt der Millennials"

Der Bitcoin ist derzeit einfach nicht zu bremsen. Laut der Plattform coinmarketcap.com, die aus den Daten von rund 400 Kryptobörsen einen Durchschnittskurs ermittelt, hat der Bitcoin am Donnerstagmorgen erstmals die Marke von 15.000 Dollar geknackt.

Ihren neuen Höchststand hat die Kryptowährung demnach bei 15.098,40 Dollar erreicht. Seit dem 1. Dezember steht damit im Hoch ein Plus von rund 5.400 Dollar beziehungsweise 55,7 Prozent zu Buche. Alleine am gestrigen Mittwoch hat der Kurs binnen 24 Stunden die Marken von 12.000, 13.000 und 14.000 Dollar hinter sich gelassen.

Seit Jahresbeginn ist der Preis für einen Bitcoin inzwischen um rund 1.470 Prozent gestiegen. Mit einer Marktkapitalisierung von 252 Milliarden Dollar macht der Bitcoin nun etwa 63 Prozent des Wertes aller Kryptowährungen der Welt aus.

Als Grund für den rasanten Preisanstieg gilt die Ankündigung des US-Börsenbetreibers CME, bereits in der kommenden Woche (18. Dezember) erstmals Bitcoin-Futures zum Handel zuzulassen. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg in die traditionelle Finanzwelt. Futures erleichtern die Absicherung gegen Kursschwankungen, was vor allem für institutionelle Investoren wichtig ist.  

No risk, no fun!

Beim Blick auf den Bitcoin-Chart kann selbst hartgesottenen Spekulanten langsam mulmig werden. Nach dem rasanten Kursanstieg steigt auch das Risiko von Gewinnmitnahmen und einer deutlicheren Korrektur. Der Bitcoin ist und bleibt nichts für schwache Nerven!

Mehr zum Bitcoin und der Blockchain-Technologie sowie zur Kryptowährung IOTA lesen Sie in der neuen Ausgabe (50/2017) des AKTIONÄR – hier geht’s zum E-Paper.