50 Jahre Tatort: Von Grantlern und Kasperln: der Jubiläums-“Tatort“

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Sie sind nicht gerade nett zueinander, die „Tatort“-Kollegen, die hier aus Dortmund und München aufeinanderprallen. „Nimm’s positiv“, knurrt Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl): „Sieh’ es als Betriebsausflug.“ Und sein Partner Ivo Batic (Miroslav Nemec) beurteilt die Dortmunder abschätzig: „Ich sag’ mal so: Sie geben sich Mühe.“ Noch ruppiger reagiert indes Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann): Er nennt die Bayern schlicht, aber mehrfach „Kasperl und Seppl“.

Crossover-Folgen haben schon Tradition in der Krimireihe

Zu besonderen Anlässen Kommissare aus verschiedenen Städten zu kreuzen, das hat Tradition beim „Tatort“. Schon zum 20-jährigen Bestehen der Serie ließ man 1990 – ein Jahr nach Mauerfall und einen Monat nach der Wiedervereinigung – die „Tatort“-Kommissare Götz George und Eberhard Feik auf die „Polizeiruf 110“-Kollegen Peter Borgelt und Andreas Schmidt Schaller treffen – oder besser knallen.

Zehn Jahre später, der Osten war inzwischen in der Krimireihe integriert, stießen die Kölner Ermittler Klaus J. Behrendt und Dieter Bär auf die Leipziger Peter Sodann und Bernd Michael Lade. Und zur 1000. Folge, die wie die allererste von 1970 „Taxi nach Leipzig“ hieß, wurden Maria Furtwängler aus Hannover und Axel Milberg aus Kiel in das titelgebende Gefährt gezwängt.

„Tatort: In der Familie“: der Trailer zum Film

Der untergetauchte Mafioso Mauro (Emiliano de Martino) schlägt in Dortmund rabiate Töne an - und manche Scheibe ein.<span class="copyright">ARD/WDR / ARD/WDR/BR</span>
Der untergetauchte Mafioso Mauro (Emiliano de Martino) schlägt in Dortmund rabiate Töne an - und manche Scheibe ein.ARD/WDR / ARD/WDR/BR

Zum diesjährigen und fernsehgeschichtlich ziemlich einmaligen Jubiläum gibt es nun – auf den Tag genau 50 Jahre nach dem Start der Krimireihe – ein Crossover der Münchner mit d...

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